5. Stöbertag an den Balver Grundschulen

Jonas und Jannis sorgten in der Pizzeria „Da Piccolo dafür, dass das Mittagessen für die Schüler auf den Tisch kam.

BALVE ▪ Schweren Herzens mussten Annika, Ann-Kathrin, Fabian, Tim und Lars die gefleckte „Svenja“ zurücklassen. Die Kinder freuten sich sehr, als sie am Stöber-Tag dem sechs Wochen alten Kälbchen auf dem Hof von Hubert Sauer in der Grübeck einen Namen geben durften.

Während bei Hubert Sauer Tiere kraulen und Füttern auf dem Plan standen, sorgten Jonas und Jannis in der Pizzeria „Da Piccolo“ dafür, dass das Mittagessen pünktlich auf den Tisch kam. Es galt, 20 Familienpizzen auszurollen, zu belegen und zu backen. „Das machen sie gut“, lobten David Fazio und Natale Carbone.

133 Viertklässler aus allen vier Grundschulen nahmen am fünften Balver Stöber-Tag teil, zu dem sie von Bürgermeister Hubertus Mühling im Pfarrheim begrüßt wurden. Sein Dank galt den 46 teilnehmenden Betrieben, aber auch Anette Meller, die alles organisiert hatte. Unterstützung bekam sie dabei von Rudolf Rath.

„Stöber-Mützen auf und los“, hieß es, als sich für die Mädchen und Jungen das Geheimnis lüftete, wo sie den Vormittag verbringen sollten. Beckumer, Langenholthausener, Balver und Garbecker arbeiteten dabei Hand in Hand.

So auch im Autohaus Pape, wo Dennis und Fabian auch Matheos Kollias von der Serviceannahme helfen durften. „Ganz schön schwer“, meinte Fabian zu einer Bremsscheibe. Beide bekamen viel in der Werkstatt zu sehen und auf diese Weise einige Einblicke in Technik.

Viel Bewegung war bei Diana und Charlotte angesagt. Die beiden Mädchen ließen sich im Fitnesstreff Krüger in Garbeck von Sport- und Fitnesskaufmann Marcel Niehues die Aufgaben eines Fitness-Trainers erklären, wobei verschiedene Geräte zum Einsatz kamen.

Am Ende des Stöber-Tages trafen alle 133 Jungen und Mädchen im Pfarrheim ein und machten sich eifrig über die von Jonas und Jannis in der Pizzeria „Da Piccolo“ zubereiteten Pizzen her. Auch für die begleitenden sechs Lehrer blieb genug übrig. Frisch gestärkt ging es dann zu den Olympischen Spielen. Jugendheimleiter Christian Croce hatte einen abwechslungsreichen Hindernisparcours aufgebaut, bei dem ein Hüpfpferd und Stelzen wichtige Rollen spielten. - Julius Kolossa

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