Stimmung in der Halle war am Abend grandios

Die Musiker aus Rhode haben ihre Sache sehr gut gemacht.

Garbeck - Mit dem überglücklichen König Martin Kampmann feierte die Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige am Montag den letzten Schützenfesttag. Dass es später wurde als vorgesehen, lag an dem zähen Vogel, der den Kugeln mehr als drei Stunden standhielt. Doch dann legte der neue König Martin Kampmann richtig los.

„Es gab kein Halten mehr“, beschrieb Oberst Manfred Schwermann die Stimmung am Abend. Erst um 3 Uhr war mit dem Tanz auf der Langen Brücke das Schützenfest beendet. „Wir haben ein tolles Fest gefeiert, wobei der Dank auch an die Männer um Berthold König geht.“ Der Chef der Langenolthausener Schützenbrüder hatte mit angepackt, als es um die Absperrungen für die Festzüge ging. Doch die Garbecker Schützen bedanken sich auch bei ihrem Dorf: „Die Hilfsbereitschaft war sehr groß.“

Vorsitzender Hubertus Schulte verwies auf eine sehr zufriedenstellende Bilanz des ersten Schützenfestes in seiner Amtszeit: „Es war sehr viel los in und vor der Halle.“ Nur der Sonntag sei ruhiger verlaufen, der zweite Schützenfesttag werde überwiegend von der Dorfbevölkerung angenommen. Am Montag ging es dann zur Sache, und zwar zunächst auf der Vogelwiese. Hier waren im Verlauf des Schießens beide Bierstände ausverkauft, so dass Getränke-Nachschub aus der Halle geliefert werden musste. Dies tat der Stimmung keinen Abbruch.

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Dass durch das Vogelschießen der Zeitplan durcheinander geriet – so fand der Festzug zum Abholen des Königspaares eine halbe Stunde später statt als geplant – kam vielen sehr gelegen. Die Erlenstraße grüßte das lang ersehnte Königspaar, dem der Musikverein Rhode ein Ständchen spielte. Die Gar-becker sprachen den Musikern aus Rhode ein großes Lob aus. „Die Rhoder sind aber auch begeistert von uns Garbeckern“, freute sich Manfred Schwermann, dass die Chemie stimmt.

Gut sei auch die Entscheidung gewesen, erstmals einen Cocktailstand einzurichten. Diesen hätten die Frauen sofort erobert. Einen gelungenen Einstand hätte auch der neue Adjutant Alexander Iken gehabt, fand der Oberst. „Die Kommandos waren präzise.“ Zufrieden war er auch mit der Zusammenarbeit mit dem neuen Vorsitzenden Hubertus Schulte: „Die gesamte Absprache zum Verlauf unseres Schützenfestes hat sehr gut funktioniert.“

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