Stimmgewaltiges Sängerfest in Garbeck

Die Gastgeber vom MGV Garbeck eröffneten das Sängerfest und freuten sich über die vielen musikalischen Geburtstagsgrüße der angereisten Vereine.

GARBECK ▪ Stimmgewaltig, wie es dem Anlass entsprach, fand mit dem Sängerfest die letzte große Veranstaltung zum 150-jährigen Bestehen des MGV „Amicitia“ Garbeck statt. Den Auftakt machten am Freitag und Samstag jeweils die Gastgeber mit der „Landerkennung Op. 31“ (Edvard Grieg). Chorleiter Hartwig Diehl setzte sich dazu ans Klavier, und sorgte mit seinem bestens eingestimmten Chor für den ersten Höhepunkt des Abends.

Danach wechselten sich die 26 Chöre, die an beiden Tagen auftraten, ab, und boten jeder für sich einen eindrucksvollen Beweis ihrer Sangeskunst. Eigens dafür hatten die Chöre aus dem Raum Balve, aber auch aus Dahle, Menden, Affeln, Freienohl, Gerlingsen, Holzen, Sundern, Bruchhausen, Verse-Ahetal, Neuenrade, Soest, Endorf, Frönsberg, Stockum, Rumbeck, Thülen, Neger, Lendringsen und Altenaffeln ihr Repertoire zusammen gestellt, so dass Lieder aus der klassischen Literatur, volkstümliche Musik, aber auch Werke von Herbert Grönemeyer („Männer“, gesungen von Freienohl), Udo Lindenberg („Horizont“, Soest) oder Peter Maffay („Nessaja“, Altenaffeln) sowie Musicalsongs zu Gehör kamen.

Ortsvorsteher Heinz Schulte brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: „Man ist so alt, wie man sich fühlt. Und der MGV ist gesund und tatenfreudig“. Dies stellte der in seinem Jubiläumsjahr eindrucksvoll unter Beweis. Davon überzeugen ließen sich die Gastchöre, die gerne die Einladung nach Garbeck angenommen hatten und sich in die lange Schar der Gratulanten einreihten. Jeder Liedvortrag war ein Geschenk an den MGV, aber auch an die zahlreichen Zuhörer, die von Ingo Mettken durch das Programm geführt wurden.

Mit viel Beifall wurden die Akteure begrüßt und verabschiedet. Und als dann der letzte Ton verklungen war, wurden die Notenblätter zur Seite gelegt, und anderen die weitere Gestaltung überlassen: Alleinunterhalter Thomas Weber und auch „SAM“ baten nach dem offiziellen Teil zum Tanz.

Abgeschlossen wird das Jubiläumsjahr am 4. Dezember im Gasthof Syrè mit einer internen Jubilarehrung

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