Grote nicht mehr Vorsitzender

CDU stellt sich auch in Langenholthausen neu auf

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Legten ihre Ämter bei der CDU-Ortsunion Langenholthausen nieder: (von links) Barbara und Achim Wachauf sowie Guido Grote.

Langenholthausen – Die personelle Neuaufstellung der CDU in der Hönnestadt im Jahr der Kommunalwahl geht auch in Langenholthausen weiter.

Am Mittwochabend wählte die Ortsunion im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung mit Tobias Müller einen neuen Vorsitzenden. Mit Robin Vorsmann gibt es zudem einen neuen Ratskandidaten für Langenholthausen. Nach einem möglichen Nachfolger aus CDU-Reihen für die langjährige Ortsvorsteherin Barbara Wachauf suchen die Christdemokraten dagegen weiterhin. 

Tobias Müller übernahm das Amt des Vorsitzenden von Guido Grote. „Guido hat die Ortsunion über Jahre ehrenamtlich geführt und mit viel Herzblut Themen in und rund um das Dorf vorangebracht“, lobte Müller seinen Vorgänger. So habe Grote das Vereinsforum in Langenholthausen initiiert und auch Großprojekte wie den Kunstrasenplatz und das Mehrgenerationenhaus Sokola.de mit auf den Weg gebracht. 

Stadtrat: Wachauf kandidiert nicht mehr

Achim Wachauf wird im September nicht mehr für den Stadtrat kandidieren, stattdessen nominierte die CDU Langenholthausen Robin Vorsmann als Nachfolgekandidaten. Aktuell ist Vorsmann, der aus Langenholthausen stammt, unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Marco Voge und engagiert sich in der Jungen Union. „Ich möchte mit großer Motivation ans Werk gehen“, sagte Vorsmann bei seiner Vorstellung. 

Auch Barbara Wachauf macht Schluss – nach 16 Jahren als Ortsvorsteherin in Langenholthausen. „Barbara hat in dieser Zeit viele Dinge vorangetrieben“, sagte Guido Grote lobend. Neben dem Amt als Ortsvorsteherin war sie auch beim TuS und der Sokola.de ehrenamtlich aktiv. Darüber hinaus leitet Wachauf seit zwölf Jahren das Vereinsforum und wird dies auch noch bis Herbst tun, weil sich bei der Versammlung des Vereins am Montagabend kein Nachfolger fand. 

Gespräche mit potenziellen Nachfolgern

„Es wird immer schwieriger, Menschen für ehrenamtliche und politische Arbeit zu begeistern, deshalb freut es mich umso mehr, dass wir bereits für zwei Posten gute Nachfolger gefunden haben“, sagte Grote, der allerdings auch eingestehen musste, für die Ortsvorsteher-Nachfolge weiterhin auf der Suche zu sein. Mit potenziellen Kandidaten für das Amt wolle man nun aber Gespräche führen.

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