Bürgerdialog beschwor schon düsteres Bild herauf

Steinbruch-Erweiterung in Eisborn: Lhoist-Gruppe stellt Planung bald vor

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Der Steinbruch der Lhoist-Unternehmensgruppe in Eisborn.

Eisborn - Über die Planungen der Lhoist-Gruppe zur Erweiterung des Steinbruchbetriebes in Eisborn werden Unternehmensvertreter in der nächsten Ratssitzung (Mittwoch, 27. März, 17 Uhr im Rathaus) berichten.

Zuletzt hatten im Mai vergangenen Jahres Werkleiter Dr. Zacharias Grote, Uwe Stichling, Liegenschaften und Umwelt, und Steinbruchleiter Bernd Langenhorst vor etwa 60 Eisbornern die Erweiterungspläne in Richtung „Beil“ und der Vogelwiese vorgestellt. Dem Lhoist-Werk bleibe keine andere Wahl, hieß es damals. Die Ressourcen im aktuellen Steinbruchbereich gingen zu Ende. 

Es wurde viel diskutiert über Lärm, Größe der Abbruchfläche und auch des Schlammteichs, der als Auffüllfläche vorgesehen war. Genaue Antworten blieben aus, weil noch keine detaillierten Planungen vorlagen. Allerdings gab es schon einen groben Zeitplan, der etwa sieben Jahre bis zum Abschluss des Genehmigungsverfahrens umfasste. 

Beliebtes Naherholungsgebiet bald Geschichte?

Geärgert hat die Eisborner an der damals vorgestellten Planung, dass sie künftig auf ihr beliebtes Naherholungsgebiet „Beil“ verzichten sollen, das von vielen Wanderern, Joggern, Walkern und Bikern genutzt wird. Das von Lhoist gemachte Versprechen, eine Ausgleichsfläche finden zu wollen, war für die Eisborner nur ein schwacher Trost. 

Damals dachten manche Teilnehmer des Bürgerdialogs schon mehrere Generationen voraus – und hatten ein düsteres Bild vor Augen: ständiger Abbruchlärm, näher rückende Maschinen und vor allem fallende Grundstückspreise. Es wurde auch ein Vergleich mit dem Braunkohletagebau gezogen, bei dem die Anlieger letztendlich auch keine Alternativen hatten, als zu verkaufen

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