Neuer Tatbestandskatalog des Bundes

55 statt 15 Euro: Bußgelder steigen auch bei Parksünden drastisch

Knöllchen auf Supermarktparkplätzen
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Knöllchen auf Supermarktparkplätzen

Balve – „Alltagsdelikte“ kommen die Balver ab sofort deutlich teurer zu stehen. Darauf weist das städtische Ordnungsamt in einer Pressemitteilung hin. Denn seit Ende April gilt für den Straßenverkehr bekanntlich ein neuer bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog. Diese drastischen Änderungen gibt es.

Dieser sieht deutliche Verschärfungen bei Verkehrsverstößen vor. „Neben deutlich höheren Verwarn- und Bußgeldern im fließenden Verkehr, sind auch im ruhenden Verkehr teilweise erhebliche Verschärfungen eingetreten“, informiert das Ordnungsamt über diese Änderung, weil viele Verkehrsteilnehmer die Änderungen vermutlich eher bei den Geschwindigkeitsverstößen vermuteten.

Die „Alltagsdelikte“ wie Parken ohne Parkscheibe oder das Überschreiten der Parkzeit werden ab sofort grundsätzlich mit 20 statt 10 Euro geahndet. Im Wiederholungsfall, also nach 30 Minuten und ein bis 3 Stunden, erhöht sich die Verwarnung auf bis zu 40 Euro. Das Parken im Halteverbot kostet nun 25 statt 15 Euro und kann auf bis zu 40 Euro ansteigen. Das Parken auf einer Grenzmarkierung für ein Halteverbot („Zick-Zack-Linie“) wird jetzt mit 55 statt 15 Euro geahndet.

Das Parken auf dem Gehweg wird zukünftig mit 55 Euro (vorher 20 Euro) geahndet. Mit Behinderung erhöht sich das Bußgeld auf 70 Euro – und es wird sogar ein Punkt in der Verkehrsünderkartei in Flensburg eingetragen. Wer auf einem Parkplatz für Schwerbehinderte parkt und nicht den erforderlichen blauen Parkausweis auslegt, muss nun 55 statt 35 Euro berappen.

„Weil der neue Tatbestandskatalog bundesweit gilt, haben die Mitarbeiter der Verkehrsaufsicht in Balve keinen Einfluss auf die ,Preisgestaltung’“, teilt das Ordnungsamt abschließend mit.

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