Neuer Belag für Eisborner Sportplatz aufgetragen

+
Sönke Prieg von der Firma Heiler aus Bielefeld kümmerte sich um den neuen Belag des Sportplatzes. 37 Tonnen Altmaterial mussten abgetragen und 110 Tonnen neu verteilt werden.

Eisborn - Die Arbeiten auf dem Eisborner Sportplatz liegen im Zeitplan: Die Innenarbeiten im Sportheim gehen nach der jetzt fertigen Fliesenarbeit weiter voran, während am Donnerstag die letzten Arbeiten rund um den Aschenbelag vollendet wurde.

„Jetzt braucht der Platz mindestens vier Wochen Ruhe“, so Sönke Prieg, der mit den Arbeiten beauftragte Angestellte der Firma Heiler aus Bielefeld. Seit Montag arbeitete er auf dem Sportplatz. 37 Tonnen Altmateial hat er abgetragen, 110 Tonnen neues Material aufgetragen.

Eineinhalb Tage hat er den ein Zentimeter dicken Aschebelag abgetragen. 30 Jahre hat der Belag auf dem Buckel, hat so manche Fußballer-Generation und entscheidende wie spannende Spiele erlebt. Der SuS Eisborn entschied sich dazu, im Rahmen des Vereinsheimsbaus auch den Platz als Ganzes zu sanieren. Dazu gehört eine neue Flutlichtanlage, ein neuer Zaun und der dringend erforderliche neue Belag.

Viel erfolgt in Eigenarbeit, einiges muss aber doch von Fachfirmen ausgeführt werden, so auch die Sanierung des Spielfelfeldes. Dabei freuen sich die Sportler ganz besonders über den Einsatz der Stadt Balve, die die gesamten 10 900 Euro an Sanierungskosten übernimmt.

Für den neuen Belag wurden 55 Tonnen an Asche mit der Körnung von eins bis drei mit einem Freifallstreuer aufgetragen, dann gelockert und danach mit der Deckschicht (Körnung null bis drei) versehen. Sofort gespielt werden könne auf dem Platz jedoch nicht. „Einmal in der Woche muss die gesamte Fläche gewalzt und geschleppt werden“, erklärt Sönke Prieg. Diese Arbeiten werden von Mitgliedern des SuS unter ihrem Bauleiter Eberhard Peters durchgeführt.

Im Mai, so der Zeitplan, kann das Training auf dem Platz wieder beginnen. Bald sollen dann auch wieder Heimspiele durchgeführt werden. Dann sind die Zeiten, als die Bergdörfler nach Holzen und Hövel ausweichen mussten, vorbei. Die Bergdörfler danken beiden Vereinen für die Unterstützung während dieser mehrmonatigen Umbauphase.

Ob dann im Mai auch das Vereinsheim seiner Bestimmung übergeben werden darf, steht derzeit nicht fest. Unter anderem sind vor der Inbetriebnahme noch einige Sanitärarbeiten nötig. - jk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare