St.-Hubertus-Schützen feiern 100-jähriges Bestehen: Kaiser-Schießen zum Jubiläum

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Der Vorstand der St.-Hubertus-Schützen präsentierte ein durchdachtes Konzept für die Festplanungen.

Volkringhausen – Innerhalb von vier Jahren feiern die St. Hubertus-Schützen zwei historische Schützenfeste: 2017 war es das letzte Schützenfest nach 33 Jahren am vierten Wochenende in Juli, und 2020 das Jubelfest zum 100-Jährigen.

„Das ist ein ganz besonderes Jahr für unsere Bruderschaft und für Volkringhausen“, betonte de Vorsitzende Stephan Neuhaus am Sonntag vor den 35 Schützenbrüdern, die sich in der Schützenhalle getroffen hatten. 

Dabei ging es um das Jubelschützenfest, das im kommenden Jahr neben dem normalen Schützenfest vor Pfingsten ausgerichtet werden soll: „Wir feiern unser Jubiläum von Freitag, 4., bis Sonntag, 6. September am Datum des ersten Schützenfestes“, sagte Neuhaus. 

Er blickte auf den 18. Juli 1920 zurück, als im Haus Schulte der „Bürgerschützenverein Volkringhausen“ gegründet wurde, der sein erstes Fest am 5. und 6. September dieses Jahres feierte. Erster König war Heinrich Krutmann. Nachdem 1939 das letzte Schützenfest gefeiert wurde, trafen sich die Mitglieder 1947 in Bösterlings Scheune wieder, und benannten den Verein in Schützenbruderschaft St. Hubertus Volkringhausen um. Mit der durch die Kriegswirren geretteten Königskette wurde der neue König Bernd Bösterling senior ausgezeichnet. 

Nachdem das Festzelt an verschiedenen Stellen aufgebaut worden war, fiel 1960 die Entscheidung, das Schützenheim an der Glashütte zu bauen. Dort wurde das Königspaar der 50-Jahr-Feier Josef Baumeister senior und Else Baumeister 1970 gefeiert. Vier Jahre später wurde die große Halle gebaut und eingeweiht, 1995 fand in der Halle die Feier zum 75-Jährigen statt. Damals regierten Friedhelm Brinkschulte und Ulla Köster. 

Das ist für 2020 geplant:

Alle ehemaligen Regenten werden für 2020 eingeladen, wenn es gilt, den Kaiser zu ermitteln – das soll am Freitag des Jubelfestes geschehen, das mit dem Antreten an der Halle beginnt, und seine Fortsetzung am Ehrenmal mit der Totenehrung und Kranzniederlegung findet. Nach der Schützenmesse verlagert sich das Geschehen an die Vogelstange, wo auf den Vogel geschossen wird. Neuhaus erklärte, er rechne mit bis zu 40 ehemaligen Königen, sodass die Suche nach einem Kaiser nicht an mangelnden Bewerbern scheitern werde. 

Der erste Festtag endet nach der Proklamation und Zapfenstreich mit dem Schützenball, der als traditioneller Abend mit Blasmusik gestaltet werden soll. Der zweite Tag steht im Zeichen des großen Festzugs, abends laden die Schützen zur Party in die Halle ein. 

Am Sonntag steht nach dem Frühschoppen ab 10.30 Uhr das Kinderschützenfest auf dem Programm. „Dieses feiern wir seit 1970“, so der Vorsitzende, der zum 50-jährigen Kinderschützenfest alle ehemaligen Kinderkönigspaare, Jungschützenkönige und Königspaare einladen möchte. Sechs Arbeitskreise für Genehmigungen, Festbuch, Fotos, Bewirtung, Ausrichtung des Festplatzes, Schützenhalle und Zelt sollen gebildet werden. Erste Ergebnisse könnten am 3. Mai bei der Vorbesprechung zum diesjährigen Schützenfest präsentiert werden.

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