Spende: Intensivstation mögliche Alternative für Reha-Sport-Verein

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Christoph Tyralla übergab am Mittwoch im Namen der Volksbank eine Spende von 2500 Euro an den Reha-Sport-Verein. Diesen nahmen Vereinsvorsitzende Birgit Schröer und deren Stellvertreterin Maria Jonen während einer Gruppenstunde entgegen.

Balve - Für den Umbau eines nur für den Reha-Sport-Verein bestimmten Raumes im Gesundheitscampus kommen die 2500 Euro von der Volksbank zur rechten Zeit.

Christoph Tyralla übergab am Mittwoch die Spende an die Vereinsvorsitzende Birgit Schröer und deren Stellvertreterin Maria Jonen während einer Gruppenstunde für Teilnehmer mit orthopädischen Erkrankungen. „Wir brauchen Platz“, sagte Maria Jonen. 

Bisher ist der größte Raum, den der Reha-Sport-Verein dort nutzen kann, das ehemalige Dachcafé – dies ist allerdings auch für andere Veranstaltungen heiß begehrt. Der Vorstand des Vereins der etwa 600 Verordnungsteilnehmer in 16 Gruppen, machte sich innerhalb des Gesundheitscampus mit Geschäftsführer Ingo Jackschies auf die Suche. Fündig wurden sie im ehemaligen Operationssaal – auf den ersten Blick wegen der Größe ideal. 

OP-Umbau nicht so umsetzbar

Doch die Vorsitzende blieb ihrer während der Jahreshauptversammlung gemachten Devise: „Wir schauen erst auf die Zahlen, bevor wir endgültig Ja sagen“, treu. Der OP-Umbau sei letztlich nicht ohne weiteres so umsetzbar, wie anfangs erhofft. Nach einer Begehung mit dem Haus-Architekten, einem Statiker und einem vom Landes-Sport-Bund geschickten Sportraumberater stellte sich heraus, dass zu viele tragende Wände und darin verbaute Elektronik dem Vorhaben für die Schaffung von größeren Räumen im Wege stehen werden. 

„Leichter umsetzbar ist die Intensivstation“, stellte Maria Jonen die weiteren Überlegungen vor. Auch dieser Raum liegt in der ersten Etage, ist mit einem Aufzug zu erreichen und eine Zuwegung neben dem Schwesternwohnheim kann erfolgen. Besonders für Verordnungsteilnehmer mit Lungenerkrankungen oder Schlaganfällen sei die Erreichbarkeit damit deutlich verbessert. 

Begutachtung der Intensivstation 

Mitte Januar kommt noch einmal ein Sportraumberater vorbei und nimmt die Intensivstation unter die Lupe. „Erst dann können wir Angaben zu den Kosten und dem Zeitrahmen machen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende und hält sich damit noch etwas zurück. 

Im Raum stehen nach wie vor die für den Umbau veranschlagten 50.000 Euro, für die Sponsoren gesucht werden. Informationen dazu gibt es unter www.reha-sport-verein-balve.de. Ende April soll ein Sportfest als Tag der offenen Tür veranstaltet werden, dessen Erlös für die Finanzierung bestimmt ist. 

Die Volksbank hat ihren Anteil mit 2500 Euro bereits geleistet. „Es ist gut angelegtes Geld“, sagte Christoph Tyralla. Sein Geldinstitut trug in der Anfangszeit des Gesundheitscampus mit einer Spende von 100.000 Euro zur Umsetzung des Nachfolgeprojekts vom St. Marien-Hospital bei.

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