Sparkasse unterstützt Bau des Eisborner Sportplatzes

Die Nachwuchssportler des Spiel- und Sportvereins (SuS) Eisborn freuten sich mit dem Vorsitzenden Georg Schulte über die Unterstützung von 2500 Euro der Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis, die ihnen Regionaldirektor Anton Lübke überreichte. Foto: Kolossa

Eisborn -  Dankbar für 2500 Euro von den Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis ist der Spiel- und Sportverein (SuS) Eisborn. Stellvertretend für beide Institutionen trafen sich Anton Lübke als Regionaldirektor und Georg Schulte, SuS-Vorsitzender, am Montag auf dem Eisborner Sportplatz.

Seit einem Jahr und drei Monaten ruht hier der Spielbetrieb, wie Schulte erklärte: „Der Bau unseres Vereinsheims nimmt viel Zeit in Anspruch.“ Nach dem Richtfest im Mai finden nun die Innenarbeiten statt, wie bei einer Besichtigung erläutert wurde. Aufenthaltsraum, Umkleideräume mit Duschen, sanitäre Anlagen sowie die Schiedsrichterkabine nehmen nach und nach Gestalt an. „Bisher hat der Schiedsrichter immer ein Zimmer im Hotel zur Post bekommen, wo er sich umziehen kann“, so Schulte. Und die Mannschaften bezogen Quartier in der Schule. All das soll mit den Möglichkeiten, die das Vereinsheim nach der Fertigstellung bietet, voraussichtlich ab dem Frühsommer der Vergangenheit angehören.

Die Spiele beider Eisborner Mannschaften werden zur Zeit in Hövel und Holzen ausgetragen, da der Vorstand sich entschlossen hat, weitere Arbeiten, wie die Erneuerung des 45 Jahre alten Fangzauns, auf 100 Meter Länge, 60 Meter Breite und sechs Meter Höhe ebenso mit dem Vereinsheimbau zu verbinden, wie eine neue Flutlichtanlage. Georg Schulte: „Bisher hatten wir zwei Masten als Trainingsbeleuchtung, die durch vier Masten als Spielfeldbeleuchtung ausgetauscht werden.“ Und auch Pflasterarbeiten sowie die Neugestaltung der Auffahrt finden in diesem Zusammenhang statt.

Für die dringend erforderliche Erneuerung des Aschebelags soll die Stadt mit ins Boot geholt werden: „Der erste Zentimeter muss abgetragen und neu aufgetragen werden.“ Nach 30 Jahren sei diese Grunderneuerung inzwischen unumgänglich, so Schulte. Ziel des SuS sei es, ab März den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Für die entstehenden Kosten werden noch Sponsoren gesucht. 100 000 Euro als Grundstock von dem gesammelten Geld für den anfangs geplanten und dann verworfenen Gedanken an einen Kunstrasenplatz haben die Eisborner bereits beisammen. Denen stehen folgende Ausgaben gegenüber, wie Schulte vorrechnete: 240 000 Euro für die Erschließung und den Bau des Vereinsheims, 18 000 Euro für den neuen Fangzaun, 20 000 Euro für die Flutlichtanlage und 18 000 Euro für die Pflasterarbeiten. Viel werde in Eigenarbeit gemacht, aber für manche Arbeiten müssten Fachbetriebe verpflichtet werden.

Anton Lübke zeigte sich beeindruckt von dem Engagement des Vereins: „Sie leisten mit dem Bau viel für die Dorfgemeinschaft und mit dem Sport Sozialarbeit, indem sie den Kindern und Jugendlichen ein attraktives Freizeitangebot bieten.“

Von Julius Kolossa

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