Sokola.de will 300er-Marke im kommenden Jahr knacken

+
Es tut sich was. Die Bauarbeiten in der alten Schule in Langenholthausen nehmen Formen an. Schon bald soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden. Ein Fest zur Einweihung ist in Planung. Foto: Kolossa

Langenholthausen - Antonius Allhoff zog eine positive Bilanz. Er ist einer von vier Geschäftsführern des Vereins Sokola.de und berichtete im Rahmen der Jahreshauptversammlung am Freitagabend von einem weiteren Wachstum.

„Dieses Gebäude lebt mit und von den Besuchern“, sagte Allhoff. Mehr als 250 Mitglieder zählt der zweijährige Verein bereits. Allhoff: „Unser Ziel ist es, Ende 2017 die 300er-Marke zu knacken.“ 

Mit den Mitgliedern und der Unterstützung von 28 Sponsoren setzt sich der Vorstand, bestehend aus den Geschäftsführern Ulrike Schwartpaul, Antonius Allhoff, Michael Grote und Robin Vorsmann, dafür ein, die alte Langenholthausener Grundschule zu einem Haus der Begegnung zu machen. Die Umbaumaßnahmen dafür laufen seit November. Bisher seienbereits 340 Stunden geleistet worden, wie Allhoff berichtete. Sein Dank ging dabei an die Landjugend, die sofort zur Stelle sei, wenn Hilfe benötigt werde. Energetisch wird der alte Teil der Schule mit neuen Fenstern und Heizungen saniert sowie ein Seminarraum geschaffen. 

Bis Mitte dieses Jahres soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. Geplant ist in diesem Zusammenhang eine Einweihungsfeier. Alle Baumaßnahmen – die alle Gebäudeteile mit einschließen – müssen bis 2020 fertig gestellt sein; diese Vorgabe ist mit den Fördermitteln in Höhe von einer Million Euro verbunden. 20 Prozent davon bringt die Sokola.de selbst auf – wozu auch Eigenleistungen gehören. Wichtig war dem Vorstand zu betonen, dass während des Umbaus die Nutzung ohne Einschränkung möglich sei. 

Wirtschaftlichkeit ist gewährleistet

Dass die Sokola.de kein Luftschloss baut, stellte Michael Grote im Finanzbericht dar. Die Wirtschaftlichkeit sei gewährleistet, die Planzahlen gingen auf: „Wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Und auf diesem will der Verein auch weiter gehen, wenn der Nutzungsvertrag mit der Stadt Balve in der nächsten Ratssitzung beschlossen werden soll, denn dann ist für den Erhalt und die Nutzung nur der Verein verantwortlich. „Wir stellen Langenholthausen bestens für die Zukunft auf“, sagte dazu Antonius Allhoff. „Die Sokola.de ist ein Zugewinn für die Dorfgemeinschaft und für die Stadt.“ 

Und weil die Bauarbeiten in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen, wird die Sokola.de keine eigenen größeren Veranstaltungen anbieten, führte Ulrike Schwartpaul aus. Vorgesehen sind wieder die Spieleabende an jedem Freitag vor der Blutspende. Im weiteren Verlauf wies sie auf Dartspieler hin, die sich mittwochs ab 19 Uhr treffen. Zudem findet ab März mittwochs ab 10 Uhr Sitzgymnastik statt. Johannes Schwartpaul stellt am 22. September die von ihm gegangenen Stationen des Jakobsweges dar, über die „Reformatorin von Köln“ wird am 19. Oktober ein eigener Abend gestaltet. 

Erst 2018 sind die Mörderischen Sauerländer wieder zu Gast. Einer von ihnen, Frank Kallweit, wird in diesem Jahr noch einen Lesung mit Weinverkostung anbieten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare