Reparaturstation und mehr

Sokola.de soll zur Anlaufstelle für Radler werden

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Im Pannenfall können Radler jetzt Reparaturarbeiten an der Sokola.de durchführen. Wie es geht, zeigt hier Klaus Schwartpaul.

Langenholthausen – Radfahrer können bei ihren Touren durch das Sauerland ab sofort eine Pause an der Sokola.de in Langenholthausen einlegen.

Am ehemaligen Grundschulgebäude wurden nicht nur Fahrradständer im für das Stadtgebiet typischen Mammut-Design und eine Fläzbank aufgestellt, sondern im Fall einer Panne steht auch eine Reparaturstation mit Fahrrad-Aufhängung und Werkzeug bereit. 

Realisiert wurde das Projekt Pausenstation durch den Verein Sokola.de, der dafür finanzielle Förderung aus dem Topf für Kleinprojekte der heimischen Leaderregion Sorpesee erhielt. „Hier wurde hier schnell und gut gearbeitet’, lobte Leader-Regionalmanagerin Leonie Loer am Montag bei der offiziellen Eröffnung. Innerhalb von sieben Wochen wurde die 80-prozentige Projektförderung dieser insgesamt 4200 Euro kostenden Aufwertung der Dorfmitte bewilligt. 

Dorfmittelpunkt soll attraktiver werden

Ulrike Schwartpaul, Sprecherin des Sokola.de-Vorstandes, sagte: „Unser Dorfmittelpunkt an der alten Schule sollte attraktiv gestaltet werden.“ Schwartpaul glaubt, dass die neuen Angebote von Radlern rege genutzt werden: „Der Weg durch das Sauerland ist mit dem Rad durchaus anstrengend, sodass auch Kinder gerne eine Pause einlegen wollen. Hier gibt eine Bank zum Ausruhen, Werkzeug für Reparaturen und hervorragende Spielmöglichkeiten.“ Bekanntlich gibt es an der Sokola.de einen Spielplatz mit Klettergerüst, Balancierbalken und Wippe. 

Das Werkzeug der Reparaturstation ist mit Ketten gegen Diebstahl gesichert. Ein angedachter Automat für Fahrradschläuche kann derzeit nicht realisiert werden, weil sich laut Schwartpaul noch kein Händler gefunden hat, der den entsprechenden Service übernehmen wolle. Der Sokola.de-Verein werde sich der Aufgabe des Aufstellens und regelmäßigen Nachfüllens nicht annehmen. Ob und wann eine E-Bike-Ladestation hier platziert werde, dazu konnten Schwartpaul und ihre Vorstandskollegen zunächst noch nichts sagen. 

Rasche Realisierung

Leonie Loer zeigte sich erfreut über die rasche Realisierung der Pausenstation: „Es ist ein super Projekt, zu dem viele engagierte Menschen ihre Ideen beigetragen haben.“ 

Kleinprojekte wie dieses in Langenholthausen, deren Realisierung maximal 20 000 Euro kostet, können noch von anderen Vereinen beim Leader-Management Sorpesee eingereicht werden. 15 weitere Projekte wurden bereits genehmigt und werden nun ebenfalls umgesetzt. So nimmt unter anderem die SG Balve/Garbeck derzeit auf dem Garbecker Sportplatz die Bepflanzung eines Hangs mit Wildblumen nach dem Motto „1:0 für Biene Maja“ vor.

Das Leader-Management ist zu erreichen unter Tel. 02375/9373633 oder 34 sowie online unter www.leader-sein.de.

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