Sokola.de hat in Balve noch viel vor

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Ulrike Schwartpaul und Michael Grote (rechts) verabschiedeten ihren bisherigen Geschäftsführer-Kollegen Antonius Allhoff (Dritter von links). Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung Christoph Rapp (Zweiter von links).

Balve - Die Altbau-Sanierung des ehemaligen Grundschulgebäudes in Langenholthausen hat der Verein Sokola.de mittlerweile abgeschlossen. In diesem Jahr sollen die Arbeiten unter anderem in der Aula weitergehen. Dann allerdings ohne den bisherigen Geschäftsführer Antonius Allhoff, der sein Amt zur Verfügung gestellt hat.

„Der Job ist gemacht“, sagte Antonius Allhoff während der Jahreshauptversammlung der Sokola.de am Freitag. Nachdem er im Dezember 2014 den gleichnamigen Verein für den Erhalt des ehemaligen Grundschulgebäudes, das in Langenholthausen als eine Art Dorfgemeinschafthaus genutzt wird, mit gegründet hat, und seitdem als einer von vier Geschäftsführern tätig war, stellte er sein Amt jetzt aus persönlichen Gründen zur Verfügung. 

Sein Fazit: „Es war eine spannende Zeit.“ Seinem Nachfolger Christoph Rapp wünschte er viel Spaß bei der Arbeit mit den Geschäftsführern Ulrike Schwartpaul, Michael Grote und Robin Vorsmann. 

Mehr als 250 Mitglieder gehören dem Verein an – die im vergangenen Jahr anvisierte 300er-Marke ist nicht erreicht worden, sagte Michael Grote, im Verein für die Finanzen verantwortlich. Er rief die 32 Teilnehmer der Versammlung dazu auf, Werbung für die Mitgliedschaft zu machen. Zehn Euro als Mindestbeitrag werden jährlich fällig. 

Sponsorentafel füllt sich langsam

Weiterhin werde zur Finanzierung des Vereins auch auf Sponsoren gesetzt, die namentlich auf der Tafel am Eingang des Gebäudes erwähnt werden. Grote: „Die Sponsorentafel füllt sich langsam.“ 

Diese Einnahmen machten einen großen Teil auf der Haben-Seite des Vereinskontos aus; dazu kämen Erlöse aus Vermietungen der Räumlichkeiten und Veranstaltungen. 

Dass das Geld gut investiert worden ist, zeigte sich am Freitag im Seminarraum. Entstanden ist dieser in monatelanger Arbeit aus einem früheren Klassenzimmer. Ulrike Schwartpaul: „Vor einem Jahr standen wir hier noch im Rohbau.“ 

Vom Boden bis zum Dach wurde im Altbau alles kernsaniert, ungehindert davon fanden weiterhin Veranstaltungen statt, auch Karneval wurde gefeiert. „Kein Kurs ist ausgefallen“, berichtete die Geschäftsführerin. „Dabei geht ein großes Lob auch an alle Nutzer.“ Und diesen würden nun frisch renovierte Räume zur Verfügung gestellt. Michael Grote wies darauf hin, dass mehr als 90 Prozent der Gewerke und damit Aufträge mit einem Finanzvolumen von etwa 317 000 Euro an heimische Firmen vergeben wurden. 

Neuer Seminarraum wird häufig genutzt 

Der Ausblick auf dieses Jahr zeigte aber auch, dass noch viel Arbeit vor den Mitgliedern und den Helfern liegt, hat sich die Sokola.de doch vorgenommen, das Vordach und den Eingang zur Aula und die Aula selbst neu zu gestalten sowie eine Treppe (ehemaliger Notausgang) neu anzulegen. Außerdem sei die weitere Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems, die Sanierung des Treppenhauses, und die Installation von Brandschutztüren notwendig. „Gut Ding braucht Weile“, meinte Ulrike Schwartpaul mit Blick darauf, welche dieser Maßnahmen tatsächlich zeitnah umgesetzt werden. „Der Betrieb läuft auf jeden Fall weiter.“ 

Gut angelaufen sei bereits die Vermietung des Seminarraums, der mit Beamer und Whiteboard vielfältig genutzt werden könne. 

Eigene Lesungen oder Veranstaltungen hat der Verein noch nicht geplant, sei aber für Vorschläge offen.

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