Sokola.de ist vollständig entkernt

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Noch ist es eine Baustelle, bald soll es ein Haus für alle Generationen sein. Auch beim Umbau der Sokola.de arbeiten Landjugend und Erwachsene schon Seite an Seite. Auch ein eigener Raum für die Landjugend ist eingeplant.

Langenholthausen - In die mehr als verdienten Herbstferien haben sich kürzlich die Sokola.de-Umbauer verabschiedet. Seit Januar sind an jedem Wochenende acht bis 13 Ehrenamtliche in der ehemaligen Langenholthausener Grundschule, um den alten Teil als Dorfgemeinschaftsbereich herzurichten.

Vom Boden bis zur Decke wanderten Bodenbelag, Fenster, Innentüren, Decken, Heizkörper und vor allem elektrische Leitungen in große Container. „Wir haben vollständig entkernt“, ließ Achim Wachauf, einer der fleißigen Helfer, unsere Zeitung einen Blick ins neue Domizil werfen.

Hell und freundlich ist es geworden, der Bodenbelag ist auf neuem Untergrund verlegt worden, neue sanitäre Anlagen sind installiert, alle Decken isoliert und zwei Kilometer neue Elektroleitungen verlegt. Im größten Raum wurde eine Akustikdecke sowie eine automatische Be- und Entlüftung eingebaut. Licht kommt jetzt von LED-Leuchten, wohlige Wärme bald aus einer noch zu installierenden Hackschnitzelanlage am Standort des Brunnens neben dem Altbau der Schule.

Ortsvorsteherin Barbara Wachauf präsentiert die Stühle, die wie die Tische und die neue Küche bereits bestellt sind.

Barbara Wachauf, Ortsvorsteherin, präsentiert einen Teil des neu angeschafften Mobiliars: Bequeme Stühle sind ausgesucht worden, die in den nächsten Wochen geliefert werden. „Außerdem Tische und die neue Küche.“ Die Besucher sollen sich wohlfühlen.

Viel Arbeit wurde in mehr als 600 Stunden in das Gemeinschaftsprojekt investiert. Dass sich dabei auch die Landjugend eingebracht hat, freut das Team der Sokola.de ganz besonders, wird doch damit das Ziel, ein Haus für alle Generationen zu errichten, schon beim Umbau erreicht. Der Landjugend wird ein eigener Bereich in der alten Schule zugestanden, den sie nach ihren Vorstellungen umbauen können. „Wir lassen sie hier werkeln“, sagt Achim Wachauf, und stört sich nicht an dem kreativen Chaos. „Dafür haben sie im ersten Bauabschnitt saubere Arbeit geleistet.“

Hell, freundlich und modern sind die Räume und Flure der ehemaligen Langenholthausener Grundschule geworden. Etwa 600 Stunden haben die Helfer bereits in den Umbau investiert.

Dass Jung und Alt gemeinsam angepackt haben, macht das Team der Sokola.de stolz. Der Vollendung der restlichen Arbeiten sehen die Wachaufs positiv entgegen. So stünde auch einem Treppenaufgang zur neuen Tür nichts mehr im Wege. „Wir laden das ganze Dorf zur Einweihung am 14. Januar bei unserem Neujahrstreff an dieser Stelle ein“, freut sich Barbara Wachauf auf die Fertigstellung.

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