Kosten von einer Million Euro

Sokola.de: Umbau nach fast vier Jahren abgeschlossen

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Die alte Schule in Langenholthausen wurde in mehreren Bauabschnitten umfassend umgebaut und modernisiert. Nun ist alles fertig.

Langenholthausen – Heute wäre es soweit gewesen: die offizielle Einweihungsfeier des Mehrgenerationen-Treffpunktes Sokola.de in Langenholthausen.

Mit Ehrengästen, Sponsoren und natürlich dem gesamten Dorf sollte der abgeschlossene Umbau der ehemaligen Grundschule groß gefeiert werden. 

Sollte. Denn der Arbeitskreis Sokola.de hatte sich bereits vor Ostern entschieden, die geplante Einweihung coronabedingt um ein Jahr zu verschieben. Neuer Termin ist nun der 8. Mai 2021. 

Seit mehr als 100 Jahren ein zentraler Bezugspunkt

Seit 1915 bildet das ehemalige Schulgebäude einen zentralen Bezugspunkt im Dorf. Viele Generationen verbinden ihre eigenen Geschichten mit diesem Gebäude. Diesen zentralen Treffpunkt für das Dorf zu erhalten, war von Beginn an Ziel des Projekts, als sich im April 2013 zum ersten Mal ein loser Arbeitskreis in der Grundschule zusammenfand, um nach der feststehenden Schließung der Schule ein Nachnutzungskonzept für das Gebäude zu entwickeln. 

So sah einer der Versammlungsräume zu Beginn der Arbeiten aus. 

Hieraus kristallisierte sich langsam ein grobes Konzept sowie eine Gruppe zur Umsetzung heraus. Die Vereinsgründung Sokolade.de wurde am 11. Dezember 2014 vollzogen. Im Juli 2016 kam mit dem Förderbescheid die gute Nachricht aus Arnsberg, dass das Projekt endgültig bewilligt war und mit den Umbauarbeiten konnte begonnen werden konnte. 

Viel ist in Eigenleistung passiert

In fast vier Jahren Bauzeit ist seitdem einiges geschehen, viel Eigenleistung wurde investiert, das Gebäude umfassend modernisiert. Nun kann die alte Schule von Vereinen, aber auch für Veranstaltungen genutzt werden. 

...und so nach Abschluss der Arbeiten.

„Der Neustart der ersten Kursangebote wird bereits vorbereitet, um unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen bald wieder beginnen zu können“, teilt der Arbeitskreis mit. Aktuell arbeiteten die Verantwortlichen Hygienekonzepte aus, um das Gebäude in den kommenden Monaten wieder mit Leben füllen zu können. 

Land zahlt den Großteil der Kosten

Für den mehrjährigen Umbau des Gebäudes in Langenholthausen war mit Gesamtkosten von rund einer Million Euro kalkuliert worden. 70 Prozent der Kosten zahlt das Land, weitere zehn Prozent die Stadt Balve, sodass für den Verein ein Eigenanteil von rund 200 000 Euro bleibt

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