Ehemalige Grundschule

Sokola.de: In Begegnungszentrum werden rund 40.000 Euro investiert

Der Umbau des ehemaligen Grundschulgebäudes in Langenholthausen in die Sokola.de ist bis auf die Umrüstung der Heizungsanlage vorerst abgeschlossen. Sollte es die Pandemielage dann zulassen, soll die offizielle Einweihung nun im August erfolgen.
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Der Umbau des ehemaligen Grundschulgebäudes in Langenholthausen in die Sokola.de ist bis auf die Umrüstung der Heizungsanlage vorerst abgeschlossen. Sollte es die Pandemielage dann zulassen, soll die offizielle Einweihung nun im August erfolgen.

Neue Hinweisschilder mit Wegweisern zu den Räumen in der Sokola.de in Langenholthausen weisen den Weg – doch der Zugang dazu bleibt in der Corona-Pandemie weiterhin verwehrt.

Und so wird es vorerst auch für unbestimmte Zeit bleiben, denn die Pandemie lässt momentan nur wenige Kontakte zu, um Ansteckungen zu vermeiden. Veranstaltungen jedweder Art sind damit nach wie vor verboten.

So kann die offizielle Einweihung des ehemaligen Grundschulgebäudes in die Sokola.de vorerst erneut nicht erfolgen. Ursprünglich sollte diese schon im vergangenen Jahr stattfinden, wurde dann in den April verschoben. Aber einen neuen Termin gibt es bereits. Der Vorstand des Sokola.de-Vereins möchte nun am Samstag, 21. August, feiern, wenn es coronabedingt möglich ist.

Heizungsanlage wird umgerüstet

Bis dahin wird der Verein auch die vorerst letzte mit mit rund 40 000 Euro veranschlagte Investition getätigt haben: die Umrüstung der Heizungsanlage. Diese lief bisher mit Öl, soll nun aber gegen eine Gas-Hybridheizung in Verbindung mit einer Pelletheizungsanlage ausgetauscht werden. „Wir wechseln von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien“, sagte Vorstandssprecher Robin Vorsmann auf Anfrage der Redaktion. „Diese Pellet-Anlage in Kombination mit Gasbrennwerttechnik sorgt dafür, dass das Haus bei Spitzenlasten schnell geheizt werden kann.“

Umbau des Grundschulgebäudes begann 2014

Die Grundschule in Langenholthausen wurde im Juli 2014 wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen. Um dieses Gebäude anschließend als Begegnungszentrum für alle Generationen und zugleich als Gäste- und Seminarhaus neu zu nutzen, wurde im Dezember 2014 die Sokola.de (Abkürzung für „Soziales, Kommunikation, Langenholthausen“) als Verein gegründet. 2016 begannen die ersten Umbauarbeiten, die 2020 weitgehend abgeschlossen wurden. Eigentlich sollte im Mai 2020 die offizielle Einweihung der Sokola.de stattfinden – diese musste aber coronabedingt abgesagt und in das Jahr 2021 verschoben werden. Für den Umbau stand eine Million Euro an Fördermitteln zur Verfügung; der Verein leistete seinen Anteil durch viel Eigenleistungen bei den Arbeiten. Unterstützt wurden und werden die aktuell 255 Vereinsmitglieder von der Stadt Balve, die nach wie vor Eigentümerin des Gebäudes ist, dieses aber an die „Sokola.de“ vermietet hat. Den Vorstand des Vereins bilden Ulrike Schwartpaul, Christoph Rapp, Michael Grote und Robin Vorsmann. Weitere Informationen zur Sokola.de und dem Verein online unter www.sokola.de.

Finanziell gefördert wird der Umbau vom Bundesamt für Wirtschaft und Einfuhrkontrolle, weil es sich hierbei um eine entsprechende Einzelmaßnahme von Energieeffizienz und erneuerbaren Energien in Gebäuden handelt. Vorsmann: „Für die Installation von Gashybridheizung mit Biomasseanlage wird uns ein Zuschuss in Höhe von insgesamt 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben gewährt. Dieser setzt sich zusammen aus einer Basisförderung von 30 Prozent und einem Ölaustauschbonus von weiteren zehn Prozent. Die Höhe der Förderung für die Maßnahme beträgt damit insgesamt rund 18 000 Euro.“

Einbau in der zweiten Junihälfte

Der Verein nutzt die Gelegenheit, für den Umbau den bestehenden Heizungsraum aufzuräumen, alte Leitungen zu entfernen sowie die Wände zu streichen. Ebenso wollen sich die Mitglieder nach Möglichkeit bei den Abbauarbeiten der bisherigen Anlage beteiligen. Der bisherige Öltankraum wird ausgebaut und durch einen Pelletspeicher ersetzt. „In der zweiten Junihälfte erfolgen der Einbau und die Inbetriebnahme der neuen Anlage durch Firma Haucke sowie die Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger Carsten Hüpsel“, teilte Robin Vorsmann abschließend mit.

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