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Sokola.de: 2022 soll es richtig losgehen

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Von: Julius Kolossa

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Christoph Rapp (von links), Ulrike Schwartpaul und Robin Vorsmann präsentieren das Bild, das künftig die Sonnenuhr an der Außenfassade der Sokola.de in Langenholthausen umrahmen soll.
Christoph Rapp (von links), Ulrike Schwartpaul und Robin Vorsmann präsentieren das Bild, das künftig die Sonnenuhr an der Außenfassade der Sokola.de in Langenholthausen umrahmen soll. © Kolossa, Julius

Eine Ansicht der alten Dorfschule in Langenholthausen von 1861 soll die Sonnenuhr an der Begegnungsstätte Sokola.de in Langenholthausen ergänzen.

„Heute präsentieren wir, wie die Sonnenuhr gestaltet werden soll“, sagte Robin Vorsmann, einer der vier Geschäftsführer im Vorstand des Vereins Sokola.de, während der Jahreshauptversammlung am Montagabend.

Diese Darstellung entstammt der Sammlung des Historischen Vereins in Langenholthausen. Weitere alte oder neuere Bilder der Schule oder des Dorfes sollen folgen – mehr wollte Vorsmann allerdings vorerst noch nicht verraten werden. „Die Sonnenuhr ist der letzte Baustein der Fertigstellung unserer Sokola.de als Haus für alle. Dass dafür 2000 Euro als Heimatscheck des Landes zur Verfügung gestellt wurden, erleichtert die Anschaffung“, so Vorsmann. Wann denn nun zum ersten Mal an der Stirnwand der Sokola.de die Uhrzeit angezeigt wird, dazu wollten die Vereinsverantwortlichen noch keine Angaben machen. Allzu lange jedenfalls sollte es nicht mehr dauern, war zu hören.

Investitionen in Ausstattung, Mobiliar, Technik und eine neue Heizung

17 Mitglieder nahmen teil an dieser Jahreshauptversammlung, in der der Jahresbericht wegen zweier Lockdowns, in denen keine Veranstaltungen stattfinden durften, kurz ausfiel. Immerhin konnten mit Fördermitteln des EU-Pogramms Leader und der Stadt sowie den teilweise geflossenen Mieteinnahmen und den Mitgliedsbeiträgen Investitionen in Ausstattung, Mobiliar und Technik sowie in die neue Heizung vorgenommen werden.

Von der Grundschule zur Sokola.de: Eine Million Euro an Fördermitteln

Die Grundschule in Langenholthausen wurde im Juli 2014 wegen sinkender Schülerzahlen geschlossen. Um dieses Gebäude stattdessen als Begegnungszentrum für alle Generationen und zugleich als Gäste- und Seminarhaus neu nutzen zu können, wurde im Dezember 2014 die Sokola.de (Abkürzung für „Soziales, Kommunikation, Langenholthausen“) als Verein gegründet. 2016 begannen die ersten Umbauarbeiten, die 2020 weitgehend abgeschlossen wurden. Eigentlich sollte im Mai 2020 die offizielle Einweihung der Sokola.de stattfinden – dieses Event musste aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt und auf dieses Jahr verschoben wurden. Für den Umbau standen eine Million Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Der Verein leistete seinen Anteil durch viel Eigenleistungen bei den Arbeiten. Unterstützt wurden und werden die aktuell 255 Vereinsmitglieder von der Stadt, die nach wie vor Eigentümerin des Gebäudes ist, dieses aber an den Verein „Sokola.de“ vermietet hat.

„Für den Rest dieses Jahres und das nächste Jahr haben wir uns einiges an Veranstaltungen vorgenommen“, blickte Geschäftsführer Christoph Rapp voraus. Neben der offiziellen Einweihung des Gebäudes durfte der Verein in diesem Jahr zwei besondere Auszeichnungen entgegennehmen. Die Mitglieder durften sich für ihr Engagement über den Bürgerpreis der Stadt freuen und für das Lesecafé ging der städtische Heimatpreis ebenfalls an den Sokola.de-Verein.

Winterabend für alle Langenholthausener

„Für alle Langenholthausener bieten wir am Samstag, 13. November, ab 18 Uhr einem Winterabend hier in unserer Sokola.de mit Glühwein, Punsch und Kaltgetränken an“, sagte Rapp. Fest steht auch bereits, dass es eine Lesung geben wird. Johannes Schwartpaul und Frank Hennecke haben den letzten Teil des Jakobswegs zurückgelegt. Ihre Eindrücke werden sie am Freitag, 25. März, ab 19.30 Uhr in einem Bildervortrag vorstellen. An den weiteren Veranstaltungsformaten werde laut Rapp noch geplant.

Grote und Rapp machen weiter

Bei den Vorstandswahlen wurden die Geschäftsführer Michael Grote und Christoph Rapp in ihrem Ämtern bestätigt. Den Sokola.de-Beirat bilden Anja Gesing, Gerhard Schwartpaul, Toni Bandus, Ute Papic, Elisabeth Meschede, Elisabeth Latzer und Martin Schwartpaul-Hermes.

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