In Langenholthausen

So will der neue Ortsvorsteher seine Aufgaben angehen

An der Seite seiner Ehefrau Hiltraud war Klaus Sauer zuletzt im Jahr 2018 Langenholthausener Schützenkönig. Das war nur ein Beispiel, das zeigt: Der 60-Jährige im fest im Dorf verwurzelt.
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An der Seite seiner Ehefrau Hiltraud war Klaus Sauer zuletzt im Jahr 2018 Langenholthausener Schützenkönig. Das war nur ein Beispiel, das zeigt: Der 60-Jährige im fest im Dorf verwurzelt.

Lange hat die CDU nach einem Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers in Langenholthausen gesucht. Interesse zeigte letztlich einer, der im Dorf bestens bekannt und vernetzt ist: Klaus Sauer. Der 60-Jährige will an die Erfolge seiner Vorgängerin anknüpfen. Dabei setzt er auf die Hilfe eines jungen Mannes, dem er eine ganze Menge zutraut. 

Langenholthausen ‒„Ich fange gerade richtig an“, erklärt Langenholthausens neuer Ortsvorsteher Klaus Sauer. Der 60-Jährige will an die Erfolge seiner Vorgängerin Barbara Wachauf anknüpfen: Verschönerungen im Dorf vornehmen, den Mühlenteich ausbaggern und das dortige Gelände aufwerten, sowie die Umgestaltung des Schulhofs in Richtung Kirche in Angriff nehmen.

„Die Kirchengemeinde ist damit einverstanden, dass wir die Rasenfläche, die sich in ihrem Besitz befindet, für unsere Zwecke nutzen dürfen“, erzählt der neue Ortsvorsteher.

Und dann gibt es noch weitere Baustellen in Langenholthausen, um die er sich kümmern möchte: „Die Realisierung des Wegenetzkonzepts für die Erneuerung der Feldwege gehört dazu, aber auch, dass der Trachtenbergweg und der Steltenbergweg wieder in einen guten Zustand versetzt werden.“ Klaus Sauer will sich dieser Verantwortung für sein Dorf stellen. Außerdem hat er sich vorgenommen, auf den Bau des Radweges drängen, der Langenholthausen zukünftig mit dem Nachbarort Sundern verbinden soll – ein seit Jahren währendes Dauerthema, wie er unterstreicht: „Die Stadt Balve hat ihre Aufgaben gemacht, jetzt ist der Landesbetrieb Straßen.NRW am Zug.“

Um mit Blick auf alle Entwicklung auf dem neuesten Stand zu bleiben, habe er mit Ratsmitglied Robin Vorsmann einen guten Verbindungsmann an seiner Seite. „Wir sind ein gutes Team“, stellt Klaus Sauer fest.

Ich habe mich dann spontan entschieden Ortsvorsteher zu werden.

Klaus Sauer, Ortsvorsteher von Langenholthausen

Seine Entscheidung, die Nachfolge von Barbara Wachauf anzutreten – sie war 16 Jahre, von 2004 bis 2020, Ortsvorsteherin von Langenholthausen – sei erst eine Woche nach der Versammlung der Ortsunion im Oktober gefallen. Denn bis zu diesem Zeitpunkt sei die Dorfgemeinschaft, namentlich der Ortsunionsvorsitzende Tobias Müller, vergeblich auf der Suche nach einem Mann oder eine Frau für dieses Amt gewesen. „Ich habe mich dann spontan entschieden Ortsvorsteher zu werden“, sagt der gelernte Fleischermeister. Er fügt hinzu: „Es wäre doch schade gewesen, wenn unser Langenholthausen keinen eigenen Ortsvorsteher hätte stellen können.“

Dass die Politik im Rathaus auch von Robin Vorsmann mitgestaltet wird, habe ihm die Entscheidung erleichtert. „Robin bringt in diesen Sachen durch seine politische Arbeit in der CDU, aber auch als ehemaliger Mitarbeiter von Marco Voge im Landtag die nötigen Vorkenntnisse mit. Wir werden uns gegenseitig unterstützen.“ Klaus Sauer selbst ist seit zehn Jahren Mitglied der CDU.

Der zweifache Familienvater weiß in seinem Dorf darüber hinaus um ein gut funktionierendes Netzwerk der Vereine. Er selbst schätzt dies besonders als Schützenbruder – als solcher hat er bei den St.-Johannes-Schützen sogar das Double geschafft. 1988 und 2018 wurde der neue Ortsvorsteher Schützenkönig von Langenholthausen. An seiner Seite regierte jeweils seine Frau Hiltrud als Königin. „Die Vereine sind sehr gut aufgestellt“, weiß Sauer aus eigener Erfahrung.

Seine erste Amtshandlung als Ortsvorsteher hat der 60-Jährige am Sonntag, dem Volkstrauertag, vorgenommen: die Ehrung der Toten, Gefallenen und Vermissten am Ehrenmal. Wegen der Corona-Pandemie fand diese traditionelle Kranzniederlegung in aller Stille ohne Beteiligung der Dorfbevölkerung statt. Klaus Sauer und der CDU-Ortsvereinsvorsitzende Tobias Müller waren alleine. „Wegen Corona fallen leider alle anderen Aktivitäten im Dorf vorerst aus“, bedauert Klaus Sauer.

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