Skisaison in Wildewiese eröffnet

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Die Lifte liefen, die Pisten waren präpariert. Für die Besucher und die Betreiber war es am Donnerstag ein guter Start in die kommende Wintersport-Saison.

Wildewiese - „Das ist Kurzurlaub nach Feierabend“, freut sich Susanne Horstup am Donnerstag auf die erste Flutlicht-Abfahrt im Skigebiet Wildewiese. Mit ihrer Freundin Nicole Grisail hatte sie es nicht weit aus Sundern, um den ersten Schnee zu genießen.

Markus Krämer, dem mit Markus Busche, Bernd Reinstein und Alexander Dirks die Betreibergesellschaft gehört, kann der weißen Pracht nur Gutes abgewinnen: „Aufgrund der guten Schneelage haben wir die Skisaison 2017/ 2018 eröffnet.“ Bis zu 30 Zentimeter Schnee sorgen schon bei der Anreise für ein erstes Erlebnis bei den Besuchern, die beim Opening aus Balve, Beckum und auch Eisborn anreisen.

Während in der Heimat der erste Schnee bereits wieder taut, gibt es im 15 Minuten entfernten Wildewiese mehr als genug davon. Gut ausgerüstet und eingepackt von Kopf bis Fuß sind die Ski- und Snowboardfahrer, die ihre erste Fahrt bis in die Talstation machen. Von dort fährt der Skilift auf den 650 Meter hohen Gipfel. „51 Sekunden dauert die Abfahrt“, haben einige Balver Realschüler die Zeit gestoppt. Und schon haben sie sich wieder in die Schlange der Wartenden eingereiht. Für Lea Voigt aus Amecke und Maike Schäfer aus Stockum ist es ein Heimspiel. „Super Hänge und gute Stimmung“, finden sie.

Am Lift bildete sich schnell eine Schlange. Für viele war es die erste Gelegenheit in diesem Jahr die Ski- und Snowboardausrüstung herauszukramen.

Für den Plettenberger Patrick Lang ist es auch eine Art Reise in die Vergangenheit: In Wildewiese lernte er vor mehr als 20 Jahren das Skifahren: „Es ist gut, dass dieses Skigebiet weiter geführt wird“, freut er sich. Den Betreibern spricht er für ihr Engagement ein großes Lob aus, dass sie im Sauerland den Winterurlaub möglich machen.

„Panorama ist einmalig“

Ein ständiges Kommen und Gehen findet statt – Familien nutzen das fast vor der Haustür liegende Skigebiet, ihre fast ein Jahr lang nicht genutzte Ausrüstung wieder zu gebrauchen. Zum ersten Mal dabei ist Marina Geichwald. Die Warsteinerin hat Dennis Lübke an ihrer Seite. Der Amecker hat ihr den Ausflug schmackhaft gemacht, sie bereut nicht, dass sie mitgefahren ist: „Das Panorama ist einmalig.“ Da strahlt Dennis Lübke, weiß er doch um die Qualitäten seiner Heimat. Beide fühlen sich wohl inmitten der vielen Menschen, die sich im Tal für die nächste Auffahrt bereit machen: „Es sind nur nette Leute hier.“

Dennis Lübke aus Amecke brachte die Warsteinerin Marina Geichwald zum ersten Mal in das Sauerländer Skigebiet.

Fast bis zum Schluss werden die Pisten in Wildewiese genutzt. Um 21.30 Uhr schalten die Betreiber dann die Flutlichter ab. Bis dahin wurden mit den Schneemobilen viele Kontrollfahrten entlang der Strecke durchgeführt. Linus und Felix, die Söhne von Markus Krämer, sowie die Familien der drei anderen Betreiber, übernahmen diese Aufgaben gerne. Lediglich das Präparieren der Pisten mit der Pistenraupe war Sache der Chefs.

Öffnungszeiten

Über das Skigebiet Wildewiese und die aktuelle Wetterlage sollen auf der Internetseite der Betreiber auch ein Wetterbericht und eine Webcam informieren. Geöffnet ist – vorausgesetzt das Wetter spielt mit – freitags mit Flutlicht von 18 bis 21.30 Uhr, samstags von 9 bis 17 Uhr und ebenfalls mit Flutlicht von 18 bis 21.30 Uhr und sonntags von 9 bis 17 Uhr. Ein Tagespass von 9 bis 17 Uhr kostet für Erwachsene 20 Euro, für Kinder zehn Euro. Für das Flutlichtfahren zahlen Erwachsene 15 Euro und Kinder 10 Euro. Für aktuelle Informationen kann der Newsletter auf der Internetseite abonniert werden.

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