Singschule startet mit „Tony“

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Kristin Goeke aus Fröndenberg hat nun mit Unterstützung der Handpuppe Tony begonnen, auch den Kleinsten das Singen näher zu bringen.

Garbeck -   Singen ist in der Gemeinschaft am schönsten und macht auch schon den Jüngsten Spaß. Deshalb hat das Chor-Atelier für die Singschule die 25-jährige Kristin Goeke aus Fröndenberg verpflichtet, die in Essen ihren Master in der Kinder- und Jugendchorleitung absolviert hat. Im Garbecker Jugendheim bringt sie jetzt Vier- bis Sechsjährigen die ersten Töne bei – der Anfang wurde jetzt gemacht.

Zehn Mädchen fanden sich im Dachgeschoss ein, wo sie unter der Leitung der Chorleiterin zum Singen animiert wurden. Dazu gehörten auch Bewegung, Motorik, Artikulation und Tanzen, so dass die jungen Sängerinnen auf vielfältige Weise mit eingebunden wurden.

Mit dabei war die Handpuppe Tony, die sich gerne vorsingen ließ. So machte es noch mehr Spaß, wenn einige Passagen wiederholt werden mussten, um das Lied vom Frosch besser erklingen zu lassen.

Die Singschule geht nach einem Jahr Pause wieder an den Start und probt an jedem Mittwoch von 14 bis 14.45 Uhr im Garbecker Jugendheim. Auch diese Gruppe ist Teil des Chor-Ateliers, das vor elf Jahren von Hadewich Eggermont ins Leben gerufen wurde. Heute gehören Camina, Cantilena und Cantata mit etwa 90 Sängerinnen dazu.

„Wir tendieren immer mehr zu reinen Mädchenchören“, stellte Eggermont fest. „Die Jungs haben ganz andere Interessen.“ Im Atelier ist sie für die musikalische Gesamtleitung und auch den Vorsitz verantwortlich. Mit Goeke hat sie nun eine Musikerin an ihrer Seite, die die Jüngsten motivieren soll und auch Stimmbildung und Gesangsunterricht für 16 Mädchen in den fortgeschrittenen Chören gibt.

„Zum ersten Mal singen wir in der Balver Höhle beim meisterlichen Chorkonzert am 28. September“, freute sich Eggermont. Cantilena und Cantata werden auch ein Lied gemeinsam mit dem Balver Männerchor singen. Zu den Gerüchten, dass sie sich aus Garbeck zurückziehen und ihre Chöre einer anderen Leitung überlassen soll, stellte sie fest: „Ich höre nicht auf und bleibe Garbeck und dem Chor-Atelier erhalten.“

Von Julius Kolossa

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