Deutliche CO2-Einsparung?

SIHK spricht sich für den A46-Lückenschluss aus

Die SIHK spricht sich für den A46-Lückenschluss aus.
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Die SIHK spricht sich für den A46-Lückenschluss aus.

Die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer (SIHK) spricht sich klar für den umstrittenen Lückenschluss der Autobahn 46 zwischen Hemer und Menden sowie der weiterführenden Bundesstraße 7 bis Neheim aus.

Erst recht in Zeiten des Klimaschutzes sei die Realisierung dieses Projektes sinnvoll.

Der geplante Lückenschluss der A 46 in Verbindung mit der Verlängerung der A 445 bis zur A 2 werde für viele Verkehrsteilnehmer eine wesentliche Abkürzung bedeuten. Laut SIHK würde der Bau des Lückenschlusses so zu einer deutlichen CO2-Einsparung beitragen. Da davon auszugehen sei, dass der Güterkraftverkehr in Zukunft eher zu- als abnehmen wird, stelle der A46-Lückenschluss eine von der Wirtschaft dringend benötigte Straßenverbindung dar, die überregional zur Einhaltung der Klimaziele beitragen werde. Diese Position wurde auf der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK) erneut bekräftigt.

Eisborn besonders betroffen

Sollte der Lückenschluss kommen, könnte der Bereich Balve-Eisborn besonders davon betroffen sein, denn der Untersuchungsraum für mögliche Trassenführungen reicht unmittelbar bis an die Dorfgrenze heran.

„Gütertransporte sind für eine Industrieregion wie Südwestfalen lebensnotwendig. Einerseits müssen Rohstoffe zur Herstellung von Halb- und Fertigprodukten herangeschafft werden. Und Letztere gilt es dann auch, nach Fertigstellung zum Kunden zu transportieren. In unserer Region erfolgen diese Transporte aufgrund fehlender leistungsfähiger Alternativen primär auf der Straße. Aber auch der für Südwestfalen wichtige Tourismus ist auf gut ausgebaute und schnelle Anreisewege angewiesen“, so SIHK-Verkehrsexperte Jan Tornow.

SIHK setzt auf Wasserstoff-Technik

Weiterhin sollte aus Sicht der SIHK in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden, dass die Fahrzeugtechnologie ständig voranschreite. So werde schon seit längerer Zeit die batteriegetriebene Elektromobilität forciert. Für den Schwerverkehr trete an die Stelle der Batterie eher der Wasserstoff in Verbindung mit der Brennstoffzelle als Energieträger. Beide Technologien seien bei grüner Stromerzeugung klimaneutral. Die SIHK setze sich aus diesem Grund schon seit längerer Zeit für diese Technologien ein und unterstütze das Bemühen, eine Wasserstoff-Tankstelle in unserer Region zu errichten.

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