Marcus Kauke geht zum 1. Juli

Sicherheit und Ordnung: Stadt Balve verliert Fachbereichsleiter

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Marcus Kauke (rechts), hier mit Bürgermeister Hubertus Mühling, verlässt Balve und wechselt in die Essener Verwaltung.

Balve – Die Stadt Balve sucht für die Zeit ab dem 1. Juli einen neuen Fachbereichsleiter für Sicherheit, Ordnung und Soziales.

Denn der seit September 2015 in dieser Funktion tätige Marcus Kauke (41) hat am Montag gekündigt. Im Gespräch mit der Redaktion äußerte sich Kauke zu den Gründen: „Ich habe gekündigt, weil ich in einer anderen Verwaltung meine Fähigkeiten und Kenntnisse besser zur Geltung bringen kann.“ Dies wird ab Juli dann in Essen als Leitung der kommunalen Ausländerbehörde der Fall sein. 

„Eine ganz neue Herausforderung“, betonte Marcus Kauke, der sich vor Ostern entschlossen hatte, eine berufliche Veränderung in einer anderen Stadt zu suchen. Schließlich verfügt Essen über rund 580 000 Einwohner (Balve rund 11 000). „In Balve hinterlasse ich ein supertolles Team im Fachbereich und dem Kollegenkreis, und eine große und sehr engagierte Truppe in der Feuerwehr“, sagte Kauke, dass ihm der Abschied alles andere als leicht falle. 

Kauke: "Ich bin ein Mann der Verwaltung"

„Ich bin ein Mann der Verwaltung“, sagt der 41-Jährige über sich selbst. Seit 1997 ist er im öffentlichen Dienst tätig. Ausgebildet wurde er zum Verwaltungsfachwirt in Iserlohn, danach übernahm Kauke die Sachbearbeitung im dortigen Ordnungsamt. 

Von 2005 bis 2013 war Marcus Kauke dann beim Ordnungsamt Hemer und auch Kassenleiter der Landesgartenschau. Von 2013 bis Ende August 2015 arbeitete er beim Ordnungsamt in Wülfrath, anschließend bei der Stadt Balve als Fachbereichsleiter für Sicherheit, Ordnung und Soziales. Im Juli geht es für Kauke dann ins Ruhrgebiet. 

Strukturen sollen überprüft werden

Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU) nannte es auf Anfrage der Redaktion einen „ganz normalen Prozess“, wenn Mitarbeiter im Rathaus sich woanders neue berufliche Wege erschließen wollten. „Wir werden jetzt die Strukturen des Fachbereichs für Sicherheit, Ordnung und Soziales kritisch überprüfen“, stellte er das weitere Vorgehen dar. „Eine Ausschreibung der Stelle ist vorerst nicht vorgesehen.“

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