kfd setzt in Balve ein Zeichen der Gemeinschaft

Diözesanpräses Roland Schmitz beim Auftakt des Gottesdienstes in der „ausverkauften“ Höhle.

BALVE - In der Balver Höhle spielten sich am Samstagnachmittag beeindruckende Szenen ab. Das Kulturzentrum hat wahrlich schon so manche glänzend besuchte Veranstaltung erlebt, der Einmarsch der Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands zum Gottesdienst mit Diözesanpräses Roland Schmitz war dennoch einmalig.

Von Markus Jentzsch

Der Strom der Pilger schien nicht enden zu wollen – bis auch der letzte Platz besetzt war. Zuvor hatten die Teilnehmer an der Diözesan-Wallfahrt nach Balve die Gelegenheit, eines von 30 Zielen anzusteuern. Dort nahmen die Damen an Führungen teil, stimmten Lieder an und beteten gemeinsam. Die Themen waren abhängig vom Ziel und reichten von Jugend und Toleranz bis zu Abschied und Tod. Beeindruckt zeigte sich zum Beispiel die Gruppe an der Luisenhütte. „Das ist auch für Frauen sehr interessant“, genossen die Damen die Erklärungen zum Kulturdenkmal und ließen anschließend im Cafe das Erlebte nochmals Revue passieren. Das Gros dieser Gruppe nahm den Weg zur Höhle dann zu Fuß in Angriff. „Ein schönes Bild“, beschrieb eine Dame, die schon der „Pilgerweg“ zum Gottesdienst sehr gut gefallen hatte. Während die vielen Gruppen dann nach und nach in die Höhle einzogen, nutzte Präses Schmitz die Gelegenheit, um einzelne Frauen über ihre bisherigen Eindrücke zu befragen.

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Wallfahrt der kfd

Bevor der Diözesanpräses den Gottesdienst vor der einmaligen Kulisse von rund 1500 kfd-Frauen eröffnete, wünschten Landrat Thomas Gemke und die stellvertretende Bürgermeisterin Helga Rath der Veranstaltung einen guten Verlauf. Ein Gottesdienst, der allen Beteiligten in Erinnerung bleiben wird – ebenso wie die Wallfahrt 2011, die wohl sämtliche Erwartungen übertraf.

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