Fünf Freunde teilen eine Leidenschaft

Seit 50 Jahren: "Knack"-Club in der Gartenlaube

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Die fünf Mitglieder des „Knack-Club-Eisborn“ beim wöchentlichen Treffen im Gartenhaus von Gisbert Sprenger.

Eisborn – Seit mittlerweile 50 Jahren bilden die fünf Freunde eine eingeschworene Gemeinschaft.

Gisbert Sprenger, Günter Rommel, Erwin Sprenger, Wilhelm Peters und Martin Danne treffen sich regelmäßig bei einem Bier, um die Probleme der Welt zu besprechen – und das Kartenspiel „Knack 30 + 1“ zu spielen. 

Ziel ist es dann, mit den jeweils zehn Punkten zählenden Buben, Damen und Königen sowie jedem Ass mit elf Punkten ein möglichst gutes Blatt zu legen. „Das ist schneller erlernbar als Skat“, begründete das Quintett ihre Vorliebe für dieses Spiel. Um diese Vorliebe ausleben zu können, gründeten sie Anfang 1970, also vor ziemlich genau 50 Jahren, ihren „Knack-Club-Eisborn“. 

Immer freitags in Sprengers Gartenhaus

Gründungsmitglied in der „Puppen-Bar“ bei Franz und Rita Sprenger war Franz Köster, der allerdings nach fünf Jahren den „KCE“ verließ. Für ihn trat Wilhelm Peters in den Club ein. Seit dem 25-jährigen Bestehen wird jeden Freitag in Gisbert Sprengers Gartenhaus gespielt. „Geselligkeit ist Trumpf“, sagen sie dazu. 

Dazu gehört auch die alljährliche Generalversammlung mit neun Tagesordnungspunkten, darunter Vorstandswahlen. Der Vorstand besteht aktuell aus dem Vorsitzenden Gisbert Sprenger, dem 2. Vorsitzenden Erwin Sprenger, Kassenwart Günter Rommel, Schriftführer Wilhelm Peters und Kassenprüfer Martin Danne. „Jeder bekommt einen Posten“, sagt Gisbert Sprenger schmunzelnd. 

Vogelschießen alljährlicher Höhepunkt

Höhepunkt im Clubleben ist in jedem Jahr das Vereins-Vogelschießen mit allen Familienangehörigen. Anfangs gebaut von Herbert Muschner aus Mellen, entsteht der Vogel nun in der Werkstatt von Wilhelm Peters. Und auf diesen Vogel darf die gesamte KCE-Familie schießen, die mit Kindern und Enkeln mittlerweile auf 57 Personen angewachsen ist. 

Gefeiert wird das „50-Jährige“ am Samstag, 21. März, ab 14 Uhr im Speiseraum der Schützenhalle. „Unsere Frauen stehen seit 50 Jahren hinter uns“, sagte Wilhelm Peters. Sie lassen ihre Männer auch ziehen, wenn sie ihre Ausflüge nach Bulgarien, Kopenhagen, London, Berlin, München, Ibiza, Luxemburg, Bremen, oder auch an Ahr, Mosel und Rhein unternehmen. 

Vorfreude auf Knack-Fest und Schützenfeste

„Knobeln macht auch Spaß“, erzählt Martin Danne, während er im Sprengerschen Gartenhaus hochkonzentriert seine Karten betrachtet. „Aber“, er nimmt eine neue Karte, „Knack ist bedeutend unterhaltsamer“. Dem weiteren Verlauf ihres Jubiläumsjahres blicken die fünf Club-Mitglieder, allesamt Ehrenvorstandsmitglieder der Eisborner Schützen, erwartungsvoll entgegen. 

Ihr eigenes Knack-Fest steht dabei im Mittelpunkt, aber sie werden auch das dorfeigene Schützenfest, das 100-jährige Bestehen des Trommlerkorps und die Schützenfeste in der näheren Umgebung nicht vergessen.

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