Förderbescheid liegt vor

Sechs E-Ladesäulen für die Balver Ortsteile

In Garbeck soll die E-Ladesäule auf dem Parkplatz an der Kirche installiert werden.
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In Garbeck soll die E-Ladesäule auf dem Parkplatz an der Kirche installiert werden.

In sechs Balver Ortsteilen lässt die Stadt Balve demnächst Ladesäulen für Elektroautos installieren. Die Maßnahme wird mit Fördermitteln des Bundes unterstützt.

„Der Förderbescheid in Höhe von 62 564 Euro ist in dieser Woche im Rathaus eingegangen“, sagte Stadtkämmerer Hans-Jürgen Karthaus, der auch Geschäftsführer der Netzgesellschaft ist, am Mittwochabend bei der Ratssitzung in der Schützenhalle Mellen. Zum Auftanken der Akkus kann der Strom der Netzgesellschaft genutzt werden.

Der Rat hatte das Projekt im Juni beschlossen und dafür 20 000 Euro freigegeben. Die Stadtverwaltung hat sich seitdem an die Arbeit gemacht, ein Konzept zu erstellen, um Ladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkten in den Ortsteilen Mellen, Beckum, Eisborn, Volkringhausen, Garbeck und Langenholthausen zu installieren.

Platz für zwei Stellflächen muss vorhanden sein

„Dies geschieht in Absprache mit den Ortsvorstehern“, so Karthaus. Doch eine E-Ladesäule kann nicht einfach irgendwo auf städtischem Gelände aufgestellt werden. „Sie muss Platz für zwei Stellplätze bieten“, erläutert Karthaus. Deshalb sei beispielsweise der ursprünglich angedachte Standort an der Schützenhalle in Mellen aus der Planung genommen worden. „Dieser Standort ist aufgrund der dort stattfindenden Veranstaltungen nicht möglich“, nannte Karthaus als ein Beispiel das alljährliche Schützenfest.

Stattdessen laufen Überlegungen, eine solche Ladesäule im Dorfpark aufzustellen. In Volkringhausen dagegen kommt der Dorfpark nicht in Frage. „Selbst am Standort der ehemaligen Bushaltestelle ist nicht genügend Platz. Wir werden eine Stelle an der Schützenhalle suchen müssen“, so Karthaus. Dort ist die Fläche deutlich weitläufiger als in Mellen. Auch in Eisborn soll die Ladesäule im Bereich der Schützenghalle platziert werden.

Aufbau soll möglichst schnell realisiert werden

In Beckum soll die Ladesäule an der Niklolaustraße auf dem Parkplatz des Kindergartens aufgestellt werden, in Garbeck auf dem Parkplatz der Kirche Heilige Drei Könige und in Langenholthausen an der Sokola.de.

In Langenholthausen soll die Ladesäule für Elektrofahrzeuge auf diese Freifläche am Begegnungszentrum Sokola.de errichtet werden.

Der Aufbau der E-Ladesäulen solle nun möglichst schnell realisiert werden, sagte Karthaus, ohne einen konkreten Zeitraum zu nennen. Die Balver Kernstadt ist nicht Teil der Planungen, weil auf dem Bahnhofs-Parkplatz und vor dem Gesundheitscampus bereits funktionierende Ladesäulen stehen. Diese werden beide vom Energiekonzern Innogy betrieben.

Arbeiten sollen noch 2021 ausgeschrieben werden

Die Arbeiten für die sechs städtischen E-Ladesäulen würden noch in diesem Jahr ausgeschrieben, teilte Karthaus mit. „Wann allerdings die Unternehmen mit den Bauarbeiten beginnen können, das ist noch offen. Denn alle haben zurzeit sehr gut zu tun.“ Allerdings steht für Karthaus fest: „Alles muss bis zum 31. Dezember 2022 abgearbeitet sein, denn bis dahin läuft die Bundesförderung.“ Die Stadt Balve trägt einen Eigenanteil von gut 15 000 Euro.

Wie hoch die „Tankrechnung“ künftig ausfallen wird, konnte Karthaus am Mittwochabend noch nicht sagen: „Das Abrechnungssystem steht noch nicht fest, es wird derzeit auch noch über den Preis kalkuliert, der nach Kilowattstunde für den dann zu tankenden Balver Mammutstrom abgerechnet wird.“

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