Schweinepest kommt immer näher: Landwirte-Sprecher Fabry ist beunruhigt

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Wildschweine sind Überträger der Afrikanischen Schweinepest.

Balve - Die Afrikanische Schweinepest hat Belgien erreicht – Thomas Fabry, Landwirt aus Langenholthausen und Sprecher der Landwirte im Märkischen Kreis, ist beunruhigt

„Sie breitet sich sehr schnell aus, und kann schon Morgen bei uns sein“, befürchtet Fabry.

Innerhalb von sieben Monaten hat diese Krankheit, die von Wildschweinen eingeschleppt wird, die etwa 560 Kilometer zwischen Warschau und Belgien überwunden. 

Der Virus verbreite sich auch durch die Menschen weiter, die Lebensmittel im Müll oder in der Natur entsorgen – ein gefundenes Fressen für die Wildschweine, die die Krankheit an die Hausschweine übertragen. Einen Impfstoff gibt es immer noch nicht. 

Um das Risiko durch Wildschweine so gering wie möglich zu halten, sind die Jäger auf der Pirsch. Stephan Honert, Vorsitzender des Hegerings aus Balve, sagt zum Stand der Dinge: „In einigen Revieren ist es eher ruhig, in anderen beständig angespannt.“ Durch die lange Trockenheit halten sich die Sauen jetzt in den wenigen feuchten Gebieten auf. Zahlen über Abschüsse liegen aber noch nicht vor, denn das Jagdjahr geht immer vom 1. April bis 31. März. Aber: „Im vergangene Jahr waren es 362, im Jahr davor 241.“ Stephan Honert wies darauf hin, dass für jedes erlegte Stück Schwarzwild durchschnittlich vier Stunden Ansitzzeit benötigt werden.

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