1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Balve

Schützenfest in Eisborn: „Hier ist einiges los“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Julius Kolossa

Kommentare

Das Königspaar Hans-Dieter und Monika Kolossa präsentierte sich zusammen mit dem Hofstaat am Sonntagnachmittag bestens gelaunt beim großen Festumzug.
Das Königspaar Hans-Dieter und Monika Kolossa präsentierte sich zusammen mit dem Hofstaat am Sonntagnachmittag bestens gelaunt beim großen Festumzug. © Kolossa, Julius

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause geben die Eisborner Schützen feiertechnisch Vollgas an ihrem Schützenfest-Wochenende. Mittendrin ist das Königspaar Hans-Dieter und Monika Kolossa.

Balve-Eisborn. Damit beweisen die Kolossas einmal mehr Stegvermögen. Denn an sein Königspaar gerichtet, sagte der Vorsitzende der St.-Antonius-Schützen, Gisbert Sprenger: „Vielen Dank an Euch, dass Ihr uns in den 1092 Tagen Eurer Regentschaft in der schwierigen Corona-Zeit immer unterstützt habt.“

Gefeiert wird in Eisborn bereits seit Freitag. Und hierfür fand Sprenger viele Dankesworte an die Jungschützen, die diese Vorfeier als so genannter „Heiliger Abend“ nach längerer Zeit wieder ausrichteten. Schon hier zeigte sich: die Eisborner sind kein bisschen feiermüde nach der großen Scheunenparty am Mittwochabend. Vielmehr zeigten sie zahlreich Präsenz.

Zum Zapfenstreich am Samstag spielten der Musikzug Ennest und das Trommlerkorps Eisborn.
Zum Zapfenstreich am Samstag spielten der Musikzug Ennest und das Trommlerkorps Eisborn. © Kolossa, Julius

Abordnung aus Neuenrade zu Gast

„Hier ist einiges los“, bilanzierten auch sieben Mitglieder Kompanie Oberstadt der Neuenrader Schützengesellschaft. Mit Spieß Tim Grendel waren sie am Samstag ab nachmittags vor Ort. Sie erlebten ein Schützenfest, das immer mehr in Schwung kam: nach dem Antreten mit Ständchen, Schützenmesse und großem Zapfenstreich. „Endlich wieder eine richtige Blasmusik“, hatten sich die Neuenrader bereits im Vorfeld gefreut – und wurden nicht enttäuscht. Ihnen und allen anderen Zuschauern präsentierten sich der Musikzug Ennest und das Trommlerkorps Eisborn in Hochform.

Beste äußeren Bedingungen sowie die schnelle Versorgung mit Getränken sorgten dafür, dass es sich die Gäste gut gehen lassen konnten. Für Stimmung sorgte die Partyband „Nachtschicht“ – die Musiker mischten sich nach dem Soundcheck am Freitag unter die ersten Gäste und gaben damit schon ab dem ersten Tag alles. Es fanden viele Gespräche statt auf diesem Schützenfest, so auch zwischen den Eisborner und Küntroper Jungschützen. Beide Abteilungen hatten diesen ersten Besuch vereinbart.

Wichtigster Befehl: „Wegtreten zum Feiern“

„Weggetreten zum Feiern“, gab Oberst Thomas Stock am Samstag nach dem offiziellen Teil den wohl wichtigsten Befehl. Im Gespräch mit der Redaktion erzählte er schmunzelnd: „Ich habe lange auf diesen Moment gewartet, wieder zum Feiern auffordern zu können.“ Vorsitzender Sprenger hatte zuvor in der Begrüßung den Wunsch ausgesprochen: „Lasst uns alle zusammen drei unvergessliche Tage haben.“

Der Auftakt in das Festwochenende erfolgte bereits am Freitag mit dem „Heiligen Abend“.
Der Auftakt in das Festwochenende erfolgte bereits am Freitag mit dem „Heiligen Abend“. © Kolossa, Julius

Zum Feiern gehört auch der große Festzug am Sonntag. Hier präsentierte sich das Königspaar mit seinem Hofstaat, aber auch der Jungschützenkönig Max Rippe und das Kinderschützenkönigspaar Jonathan Michael und Emilia Grothe marschierten mit. Musik kam von der Festmusik aus Ennest und dem Trommlerkorps aus Eisborn sowie vom Musikverein Sondern und dem Tambourcorps Holzen. Zwei Jubiläumskönige wurden am Sonntag geehrt: vor 50 Jahren regierten Günter und Margot Kandulski, vor 25 Jahren Hubert und Christel Sprenger.

Der neue König wird am Montag ermittelt

Das Vogelschießen startet am Montag, 19. Juni, ab 10 Uhr. Der erste Schütze steht bereits fest: Hans-Dieter Kolossa gibt als König den Ehrenschuss ab. Wer den letzten Schuss abgibt – darauf warten die Eisborner auf der Vogelwiese gespannt.

Auch interessant

Kommentare