Schützenfest in Balve: Die letzten Vorbereitungen

+
Das Einräumen der Höhle: Rund 40 Helfer aus Vorstand und Fähnrichkorps packten mit an, um die Höhle auch in diesem Jahr wieder für das Festwochenende zu bestücken.

Balve - „Die Planungen und Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen.“ Thomas Scholz und Wolfgang Riecke, Geschäftsführer der Balver Schützenbruderschaft St. Sebastian, blicken entspannt auf das nächste Wochenende.

Dann wird von Samstag, 20. Juli, bis Montag, 22. Juli, wieder Schützenfest in der und rund um die Balver Höhle gefeiert. 

Zuletzt brachten Vorstand und Fähnrichkorps Tische, Bänke und weiteres Inventar von der Lagerhalle an der Glärbach in die Höhle. Auch der Zaun um die Königsecke wurde aufgebaut. Am Freitag wird nun noch geschmückt und die Schützenfahnen werden gehisst. 

Personal für die Festzüge

Für die Festzüge stehe genügend Personal zur Absperrung aller Zugangsstraßen im Stadtgebiet bis zur Bundesstraße 229 zur Verfügung. „Pro Festzug haben wir 25 Personen, die sich um die Sperrungen der Zufahrtswege kümmern“, berichten Riecke und Scholz. Fast aus dem ganzen Stadtgebiet hätten sich Vereine bereit erklärt, bei diesen Arbeiten zu helfen. Dabei sind Mitglieder des Reitervereins Balve, der KFD, des Karnevalsvereins Volkringhausen, die Jungschützen aus Beckum, Schützen aus Mellen und Garbeck sowie die Waldeslust aus Beckum. 

Bevor am Samstag ab 16.45 Uhr die Kompanien an ihren Standorten zum Festauftakt antreten, erhalten der Vorsitzende Christoph Rapp und Oberst Andreas Fritz vom Musikverein Lichtringhausen ein Ständchen. Anschließend ziehen die Kompanien zum Haus Allhoff an der Hauptstraße, wo das Königspaar Giacomo van Meegen und Nina Autering, Jubelkönigin Ulla Hedtfeld, Königin vor 40 Jahren, und Jubelkönig Günter Cordes, König vor 25 Jahren, ein Ständchen vom MV Lichtringhausen erhalten. Danach reihen sich alle in den Festzug zum Rathaus ein, wo Bürgermeister Hubertus Mühling den Schützenvogel übergibt. 

Viele Gastvereine dabei

Am Abend in der Höhle werden auch zahlreiche Gastverein erwartet. So haben sich Abordnungen von Vereinen aus Altena, Hagen, Schalksmühle, Verden, Warstein und Bad Muskau angemeldet. 

Auch zum großen Festzug am Sonntag, der um 14.30 Uhr mit dem Antreten beginnt, können sich die Balver Schützen über auswärtige Unterstützung freuen. Sieben Musikgruppen werden dabei sein. Über das Wochenende verteilt werden in Balve unter anderem der Musikverein Lichtringhausen, der Musikverein Balve, der Musikverein Beckum, der Musikverein Amicitia Garbeck, das Trommlerkorps Eisborn, der Spielmannszug Küntrop, der Feuerwehrmusikzug Langenholthausen und das Tambourkorps Arnsberg spielen. Neben den vier Kompanien der St.-Sebastian-Bruderschaft laufen auch die Schützenvereine aus Waltringen und Bad Muskau mit. Am Drostenhaus wird das Königspaar mit Hofstaat abgeholt. Von dort zieht der Festzug über die Hauptstraße zum Dechant-Amecke-Weg und weiter zur Höhle, wo ab 17.30 Uhr der Königs- und der Kindertanz stattfinden. 

König wird am Montag ermittelt

Der neue König der Balver Bruderschaft wird am Montag ermittelt. Um 9.30 Uhr startet der Festzug zum Vogelschießen im alten Steinbruch. „Alle Schützen, die sich im Vorfeld bei den Kompanieführern zum Vogelschießen angemeldet haben, werden noch einmal aufgerufen und registriert. Wer nicht anwesend ist, wird von Liste der Schützen gestrichen, damit das Vogelschießen ohne Unterbrechungen ablaufen kann“, erläutert die Geschäftsführer das Prozedere. Ist der neue König ermittelt, geht es zur Proklamation in die Höhle. 

Thomas Scholz weist die Schützen darauf hin, für die Einlasskontrollen an der Höhle den Mitgliedsausweis der Bruderschaft bei sich zu haben. „Sonst könnte es Schwierigkeiten geben. Ebenso muss jeder Schütze im Festzug einen Schützenhut tragen. Und Kinder dürfen nicht mitmarschieren“, so Scholz. 

Pendelbus der MVG

Wie in jedem Jahr fährt die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) an allen drei Tagen mit einem Pendelbus im Stundentakt die Bürger zur Höhle oder nach Balve. Der Fahrpreis beträgt 1,70 Euro pro Person und Fahrt. Der Bierpreis pro Glas wird von der Bruderschaft auf 1,40 Euro angehoben. Damit wolle man sich den anderen Schützenfesten in der Umgebung anpassen. „Hoffentlich“, so Scholz, „haben wir ein ruhiges, fröhliches und friedvolles Schützenfest“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare