Schützen St. Sebastian bereit fürs Jubiläumsfest

Viel zu feiern gab es an den drei Tagen, das Wetter spielte auch mit und nur am Montag gab es Wassermangel. - Foto: Kolossa

BALVE - „Ich bin völlig begeistert“, zog Engelbert Prinz von Croy, Brudermeister der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft, gestern eine Bilanz des Schützenfestes. „Dieses Fest war hervorragend, so dass wir bestens vorbereitet sind für unser Jubiläumsschützenfest Ende August.“

Es hätte alles gepasst, sagte der erste Balver Schütze bei der Nachfeier im Felsendom.

Alle Aktiven mit Frauen, Königspaar Marc Schmoll-Stübbecke und Insa Schmoll sowie den Helfern trafen sich im „leichten Bieranzug“, um aufs Fest zurück zu blicken.

Für manche ging das dreitägige Hochfest früh oder, je nachdem, spät zu Ende – doch den traditionellen Schützenfest-Dienstag wollten sie sich nicht entgehen lassen. Nach und nach trafen sie in der Höhle ein. Für das leibliche Wohl in Form von fester Nahrung sorgten Andreas Fritz und Udo Köster.

„Es hat ein Rädchen ins andere gepasst“, erzählte von Croy. „Auch unseren Gästen aus Grevenstein hat es so gut gefallen, dass sie fast ihren eigenen Zapfenstreich verpasst hätten.“ Zufrieden seien auch Karl-Josef Laumann, Fraktionsvorsitzender der NRW-CDU, gewesen. „Er hat mit uns am Sonntag auf dem Weg zur Höhle gelitten“, schmunzelte der Brudermeister. Etwas unter ging da der Besuch von der Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag (SPD), die bisher noch kein Schützenfest an diesem Ort gefeiert hatte. „Ein tolles Ambiente“, sagte sie. Mit dem Balver Ratsmitglied Sigrid Schmidt hatte sie sich aufgemacht.

Entscheidend für den Schützenfestverlauf war, von Croy machte keinen Hehl daraus, das Wetter. Am Montag ab 11 Uhr herrschte Wassermangel. Dass wegen des Rauchverbots ein ständiges Kommen und Gehen geherrscht hat, hätte der Stimmung keinen Abbruch getan.

Zahlen wird Kassierer Tobias Keil bei der Abrechnung vorlegen, so dass dann auf Euro und Cent die Bilanz in Zusammenarbeit mit dem neuen Brauereipartner Veltins vorgelegt werden kann. Nicht zuletzt durch den Getränkeverkauf trage sich solch ein Schützenfest. Mit das Beste an Technik sei mit der Tanklösung aufgefahren worden, was gleichbleibend gute Qualität verhieß.

So blicken die Schützenbrüder beruhigt ihrem Jubelfest entgegen, für das Konrad Betten schon den Vogel-Rohling entworfen hat: „Über die weitere Gestaltung mache ich mir noch Gedanken, aber es wird etwas ganz Besonderes sein“, ließ er sich nicht weiter in die Karten schauen. - Von Julius Kolossa

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