Schützen rücken mit schwerem Gerät an

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Die Beckumer Schützenhalle gleicht derzeit einer Großbaustelle – dringend erforderliche Umbauarbeiten stehen an.

BECKUM ▪ Die Bühne ist weg, die alte Heizung wurde abgebaut, ebenso die obere Theke und auch die Decke ist teilweise verschwunden. Auf dem Fußboden sieht es momentan auch nicht viel ordentlicher aus, denn der ist zu einem großen Teil aufgerissen worden – die Hönnetalhalle lädt zur Zeit wahrlich nicht zum Feiern ein.

Die St. Hubertus-Schützenbruderschaft steckt mitten in den dringend erforderlichen Umbauarbeiten. Was vorher öffentlich vorgestellt wurde, wird nun realisiert.

Mit großem Gerät wie zwei Baggern und einem Radlader nehmen sich seit dem 11. September die Männer um Brudermeister Markus Baumeister der Sache an: „Wir befinden uns voll im Zeitplan“. Mehrere Tonnen Schutt sind bisher abgefahren worden. Diese bisher größte Maßnahme in der 1952 gebauten Halle erfordert viel Einsatz. Baumeister: „Ich ziehe meinen Hut vor meinen Mannen“. Wochentags sind drei bis sechs von ihnen vor Ort, samstags zehn bis 15 Männer. Auch die Unterstützung im Dorf ist auf vielfältige Weise groß. So nehmen die Arbeiten nach und nach Gestalt an.

Wo früher die Bühne stand, da sollen nun die Toiletten hin. Die Anschlüsse liegen bereits. Für die neue Heizung, Umluft mit Gas statt bisher Öl, wird eine Zwischendecke eingezogen. Des Weiteren wird die Bühne in Höhe der Essraumtür erstellt. Dort, wo die obere Theke stand, wird Platz für den Kühlraum geschaffen. Große Pläne an den Wänden informieren genau darüber, wo was hinkommt. Dafür legen sich die Schützen nach wie vor kräftig ins Zeug – so manche Zwischenmauer ist bereits eingerissen worden. Die nächste große Aktion wird am kommenden Samstag starten: Der neue Fußboden wird gegossen. Dafür werden 65 Kubikmeter Beton benötigt.

Noch bleiben die große Theke, das Kassenhaus und die alten Toiletten bestehen. Sie werden erst nach und nach in das Gesamtkonzept eingebunden. Und dazu gehört auch die Heizung. Markus Baumeister: „Wünschenswert wäre, dass diese bis Weihnachten eingebaut wäre“. ▪ JK

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