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Schützen haben Dachschaden: Sanierung für rund 40.000 Euro

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Von: Julius Kolossa

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Die Sanierung des Daches der Schützenhalle war Thema bei der Versammlung der St.-Johannes-Schützen.
Die Sanierung des Daches der Schützenhalle war Thema bei der Versammlung der St.-Johannes-Schützen. © Julius Kolossa

Coronabedingt eingeschränkte Festaktivitäten im vergangenen Jahr machten es möglich, dass sich die Langenholthausener St.-Johannes-Schützen auf die Modernisierung ihrer Schützenhalle konzentrieren konnten.

Die Bühne über der Haupttheke wurde neu verkleidet, eine neue Akustikdecke und ein neuer Kugelfang eingebaut. Auch die Bühnenfront wurde neugestaltet.

Zeit hatten die Schützen dafür, weil ihr Schützenfest ausfiel, und nur ein Erntedankfest und ein Dämmerschoppen stattfinden konnten. Für dieses Jahr ist Brudermeister Berthold König aber optimistisch, wieder mehr anbieten zu können. Während der Jahreshauptversammlung am Samstag wurde vorausgeblickt auf das Osterfeuer am 17. April, das gegen 19 Uhr vor der Halle angezündet werden soll, und auf das Schützenfest vom 11. bis 13. Juni. Teilnehmen werden die Musiker aus Garbeck, das Tambourcorps Küntrop, das Tambourkorps Holzen und der Musikzug aus Langenholthausen. „Den Schützenvogel baut uns Wolfgang Zabel, der ihn immerhin vor drei Jahren bereits ersteigert hat“, so König. Danach war kein Fest und damit auch kein Schießen mehr möglich.

Preis für ein Glas Bier könnte steigen

Wird in diesem Jahr wieder gefeiert, könnte sich der Preis für ein 0,2-Liter-Glas Bier, bislang 1,40 Euro, erhöhen. Berthold König: „Wir beobachten die weitere Bierpreisentwicklung, dann entscheiden wir, ob und in welcher Höhe wir den Bierpreis erhöhen müssen.“

Bereits seit 70 Jahren ist Franz Kemper (Mitte) Mitglied bei den Schützen in Langenholthausen. Geehrt wurde er von Brudermeister Berthold König (links) und Hauptmann Dominik Cordes.
Bereits seit 70 Jahren ist Franz Kemper (Mitte) Mitglied bei den Schützen in Langenholthausen. Geehrt wurde er von Brudermeister Berthold König (links) und Hauptmann Dominik Cordes. © Kolossa, Julius

Fest steht dagegen bereits das nächste Projekt der Schützen. „Im Spätsommer soll unser 60 Jahre altes Hallendach erneuert werden. Diese Maßnahme wird mit etwa 40 000 Euro kalkuliert, wobei Eigenleistungen bereits berücksichtigt sind“, so König. Zur Finanzierung sollen sich alle 439 Mitglieder mit dem Kauf einer oder mehrerer symbolischer Dachpfannen zum Preis von 30 Euro pro Stück beteiligen. Gleichzeitig wurde der Vorstand ermächtigt, zur weiteren Finanzierung notfalls einen Kredit in Höhe von 20 000 Euro aufnehmen zu können.

Jungschützen: Max Bartsch übernimmt den Vorsitz

Die Jungschützenabteilung in Langenholthausen hat sich am Freitagabend im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung bereits für das nächste Jahr neu im Vorstand aufgestellt. Yannick Köster arbeitet ab sofort seinen Nachfolger Max Bartsch als Vorsitzenden ein, Timo Herde ist neuer 2. Vorsitzender (für Hendrik Grote). Erster Kassenwart ist nun Marcel Findeisen (Jan Habbel), 2. Kassenwart Nils Levermann (Falko Prioer). Der Schützennachwuchs im Alter von 16 bis 24 Jahren plant in diesem Jahr sein Jungschützenfest am 4. Juni und damit eine Woche vor dem Langenholthausener Schützenfest durchzuführen. Außerdem soll in diesem Jahr noch eine Brauerei besichtigt werden.

Ehrungen: Franz Kemper 70 Jahre dabei

Auch Ehrungen gab es an diesem Abend: Geehrt wurde mit dem Orden für Verdienste der Fahnenoffizier Thomas Röken. Für 70-jährige Mitgliedschaft wurde Franz Kemper ausgezeichnet. 60 Jahre halten Franz-Josef Wortmann, Wilhelm Klüppel und Adolf Simon die Treue. 40 Jahre sind Markus Aßhoff, Stefan Dierich, Berthold König, Antonius Träger, Frank Hötger und Hans-Günter Buchsteiner dabei, 25 Jahre Markus Engel, Dominik Cordes und Tobias Schwabl.

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