Schnelles Internet: Innogy lässt in Balve 28 Kilometer Leerrohre verlegen

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Vertreter der Stadt und der beteiligten Unternehmen kündigen die Verlegung der Glasfaserkabel an.

Garbeck - „Gut, dass es voran geht“, freute sich Bürgermeister Hubertus Mühling gestern über gute Botschaften vor Weihnachten: In Garbeck soll in der kommenden Woche der erste Teil von insgesamt 28 Kilometern Leerrohren verlegt werden. In diese sollen dann Glasfaserkabel eingezogen werden, die für einen schnellen Internet-Zugang sorgen.

Die RWE-Tochter Innogy investiert in diesen Ausbau in den Ortsteilen Garbeck, Höveringhausen, Langenholthausen, Mellen, Volkringhausen, Eisborn und Balve nach eigenen Angaben etwa 3,2 Millionen Euro. Bis zum Beginn der Sommerferien soll diese Maßnahme abgeschlossen sein, teilten Reinhard Igel, Projektleiter der Westnetz GmbH, einer Innogy Tochtergesellschaft, und Innogy-Kommunalbetreuer Klaus Mußhoff mit.

Die Leer-Rohre würden von der Westnetz GmbH im Auftrag der Innogy TelNet GmbH in Kooperation mit der Stadt Balve und den beauftragten Tiefbauunternehmen Darsenbrock und Arslan verlegt. In Langenholthausen solle die Verlegung erst im Rahmen des Ausbaus des Fuß- und Radweges von Balve-Süd aus erfolgen. Dann seien ohnehin Tiefbauarbeiten geplant, um Gasleitungen zu verlegen. „Wir werden diese Maßnahmen Anfang 2018 ausschreiben“, sagte Bürgermeister Hubertus Mühling.

Die Verlegung der Glasfaserkabel sei als sogenannter FTTC-Ausbau (fibre to the curb = Glasfaser bis zum Bordstein) geplant. Bei dieser Methode werde ein Glasfaserkabel bis zu den grauen Schaltkästen der Telekom am Straßenrand gelegt. In den Ortsteilen sollen alle 37 Kabelverteilerkästen mit neuen Multifunktionsgehäusen ausgestattet werden, hieß es.

Das Unternehmen Innogy plant für Januar eine Informationsveranstaltung, in deren Rahmen die Ausbau-Maßnahme vorgestellt werden soll.

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