Schnadegang verliert in Balve an Bedeutung

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Bei bestem Wanderwetter hatten sich nur sehr wenige Teilnehmer vor dem Rathaus eingefunden.

Balve - Der Schnadegang verliert für die Balver an Bedeutung – Das mussten am Wochenende die Veranstalter der diesjährigen Grenzbegehung der Stadt erkennen. Gerade einmal 15 Teilnehmer hatten sich in Balve, wo der Schnadegang in diesem Jahr ausgerichtet wurde, auf den Weg gemacht.

Mitgewandert waren immerhin auch der CDU-Landtagsabgeordnete Marco Voge und der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Bathe. Dennoch: Mit der geringen Beteiligung beim Start vor dem Rathaus waren Matthias Streiter, Ortsvorsteher und Organisator, und Frank Wassmuth, SGV-Vorsitzender und Wanderführer über die zwölf Kilometer lange Strecke, nicht zufrieden.

Zwar kamen im weiteren Verlauf, so beim Parkplatz am Bahnhof, weitere Schnadegänger dazu, sodass damit knapp die Mindest-Teilnehmerzahl von 21 im vergangenen Jahr in Garbeck erreicht wurde – doch täuschte dies nicht darüber hinweg, dass die Bedeutung des Schnadegangs als Veranstaltung für die Bewohner aller Ortsteile verloren hat. Groß war die Beteiligung noch 2015 in Beckum, als sich über 70 Schnadegänger auf den Weg machten.

Und dabei waren auch in diesem Jahr die äußeren Bedingungen wieder ideal: Bestes spätsommerliches Wetter machte das Wandern zu einem Vergnügen. Über den Baumberg hinauf ging es mit 546 Metern zum höchsten Punkt des Balver Walders, zum Iserlohner Spring. Hier wurde eine Pause gemacht, in der die Wanderer mit Getränken von der SGV-Abteilung versorgt wurden. Gestärkt machten sich alle auf zur Glärbach, und von dort zum Ewald-Hagedorn-Wanderheim, wo eine deftige Erbensuppe vorbereitet war.

Zufrieden waren alle, die sich auf den Weg gemacht haben, bekamen sie doch das, was ihnen Frank Wassmuth zu Beginn versprochen hatte: „Eine interessante, herausfordernde Strecke.“ Gemeinsam wurde diese gemeistert, darunter auch ein kurzer, schlammiger Teil des Weges.

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