Schmiedekurse in der Luisenhütte weiterhin sehr gefragt

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Seit mittlerweile elf Jahren gibt es Schmiedekurse an der Luisenhütte in Wocklum. Die Nachfrage ist weiterhin groß. So nahmen am Wochenende 18 Personen dieses Angebot wahr.

Balve - „Schmieden ist ein Dauerbrenner“, sagt Olaf Fabian-Knöpges, der seit fast elf Jahren die Kurse rund um das Schmiedehandwerk anbietet.

Der Museumspädagoge hat am Samstag und Sonntag vor der Luisenhütte weitere 18 „Lehrlinge“ in die Kunst dieses Handwerks eingewiesen, bei dem durch die Kraft des Feuers und gezielte Hammerschläge auf das bei 950 Grad schmiedefähig gewordene Eisen Klingen und Feuereisen entstanden. 

Aus Hagen, Schwerte, Bocholt und auch Paderborn kamen die Teilnehmer, die sich vor den tropischen Temperaturen nicht scheuten, sondern sogar noch die Wärme des Schmiedefeuers suchten. Gleichwohl: „Es nehmen immer weniger Menschen aus der Region an diesen Kursen teil“, hat Olaf Fabian-Knöpges herausgefunden. 

Die Teilnehmer erfahren durch das Internet von diesen Schmiedeworkshops, und nehmen dafür weitere Fahrten zur Luisenhütte in Kauf. Dafür wird ihnen dort ein Rundum-Programm geboten, bei dem aus einem Stück Eisen nach und nach ein Messer entsteht. 

Olaf Fabian-Knöpges stand dabei immer an der Seite der Teilnehmer und ließ mit wenigen gezielten Hammerschlägen die Form entstehen. Bei jedem kam dabei ein Messer zustande; die anderen möglichen Ergebnisse wie Feuereisen oder Ringe waren nicht gefragt.

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