Hochbetrieb am Bahnhof Binolen

Tag des offenes Denkmals in Balve

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Gute Laune herrschte bei den Besuchern – trotzdem die Batterie des Schienenbusses zwischenzeitlich neu geladen werden musste.

Balve - Gut besucht waren die Luisenhütte und der Binoler Bahnhof am Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals. Während sich die Besucher in in Wocklum mit Führungen durch das Industriedenkmal Eindrücke von der Arbeit in längst vergangener Zeiten verschafften, stand in Binolen der Schienenbus im Mittelpunkt des Geschehens.

„Der Tag des offenen Denkmals findet das letzte Mal unter der Regie der Schienenbusfreunde statt“, betonte der Vorsitzende des Fördervereins Schienenbus Dr. Dietmar Schröder. Nachdem vor wenigen Tagen die Auflösung des Vereins und der Verkauf des Schienenbusses beschlossen wurden, bot sich der Tag des offenen Denkmals als Forum an, in dem von diesem Gefährt Abschied genommen werden konnte.

Die alten Türen und dabei insbesondere der Öffnungs- und Schließmechanismus, für die viel Kraft, aber auch Geschick erforderlich ist, faszinierten die Fahrgäste. Aber auch das Innenleben wurde bestaunt. Dieses wurde von den Schienenbusfreunden aufwändig restauriert und damit an den Originalzustand angeglichen.

Im Bahnhof selbst gab es das alte Stellwerk zu besichtigen. Daran hatten Groß und Klein Freude.

Begehrt waren auch Erfrischungen aus der eigens installierten Bordküche. Reibungslos lief diese letzte Fahrt aber nicht ab, denn es galt, die Batterien zunächst wieder aus dem roten in den grünen Bereich zu bringen. „Ein Ladegerät hat uns dabei geholfen“, verriet Schröder. Weil aber das Wetter mitspielte, hielten es die Fahrgäste derweil auch draußen aus und unternahmen Fahrten mit der Draisine oder dem Schienenfloh.

Dann aber war es schließlich so weit, sämtliche Türen waren geschlossen, alle Fahrgäste hatten Platz genommen, der Motor brummte auf. Der Schienenbus setzte sich langsam in Bewegung – auch dieses Mal wieder ein begehrtes Motiv für fotografierende Eisenbahnfreunde. Im Bahnhof selbst gab es noch das alte Stellwerk zu besichtigen. Auch wurden im Güterschuppen Kuchen serviert.

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