Qualität und Schnelligkeit als Markenzeichen

SAV in Garbeck investiert in neuen Maschinenpark

Die neue Maschine wurde am Mittwoch geliefert und in der Halle gleich angeschlossen.
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Die neue Maschine wurde am Mittwoch geliefert und in der Halle gleich angeschlossen.

Ein 5,2 Tonnen schwerer Neuzugang für den Maschinenpark des Unternehmens SAV CNC Dreh- und Frästechnik im Garbecker Gewerbegebiet Braukessiepen wurde am Mittwoch von Geschäftsführer und Firmeninhaber Vastian Henry (40) in Empfang genommen.

Es ist eines der kleineren Unternehmen im Gewerbegebiet. Aber hinter dem Werkstor steckt ein Betrieb, der auf Schnelligkeit und Qualität setzt. „Damit wollen wir uns vom Markt abheben“, sagt der Werkzeugmacher-Meister Henry. Und dafür wurde eine gute gebrauchte Drehmaschine aus Lüneburg für 50 000 Euro angeschafft. „Sie ist ideal für unsere Zwecke“, sagt Henry. An dieser Maschine ist es möglich, Teile ab einem Durchmesser von 63 Zentimetern und bis zu 1,80 Meter schnell und präzise auf Maß zu bringen. Vastian Henry und Betriebsleiter Mark Rotter haben sich viel Zeit bei der Suche nach einer passenden Maschine gelassen – Zeit, die bei der Auftragsbearbeitung künftig eingespart wird.

2013 hatte Henry das Betriebsgebäude im Gewerbegebiet gekauft und damit seinen Traum von der Selbstständigkeit verwirklicht. Vorher war er als Betriebsleiter bei einem südwestfälischen Unternehmen angestellt. „Doch dann habe ich mein Wissen in meine Firma gesteckt.“ Mit dieser hat er sich als Lohnunternehmen für Einzelanfertigungen spezialisiert. „Das können Ersatzteile für metallverarbeitende Betriebe sein, aber auch Werkzeuge oder Vorrichtungen für den Werkzeugbau“, sagt Betriebsleiter Rotter. „Von 0,5 Kilogramm bis zu einer Tonne können wir alles in kürzester Zeit und passgenau nach Kundenwunsch anfertigen und liefern.“

AV-Geschäftsführer Vastian Henry steht an der neuen Drehmaschine.

Kundenstamm im Umkreis von 30 Kilometern

Lange Anfahrtszeiten kommen nicht zusammen bei einem Kundenstamm, der im Umkreis von 30 Kilometern liegt. Vastian Henry: „Wichtig sind gute Maschinen, aber auch gute Leute.“ Die seien jedoch nicht leicht zu finden für den Meisterbetrieb, der auch selbst schon ausbilden wollte. „Aber es hat nicht gepasst mit den Auszubildenden.“ Deshalb werde Wert auf gut ausgebildete Fachbearbeiter in der Metallverarbeitung gelegt; fünf Mitarbeiter gehören zum Team.

„Für einen neuen Mitarbeiter haben wir diese Drehmaschine angeschafft“, so Mark Rotter. „Und im nächsten Jahr wird eine neue Fräsmaschine angeliefert, mit der wir noch präziser und schneller fertigen können“, stellt er die nächste Investition über rund 500 000 Euro vor. „Auch dafür wurde bereits ein neuer Maschinenbediener gefunden.“

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