Saisoneröffnung an der Luisenhütte: 1500 wetterfeste Besucher

+
Meister der Kettensäge: Shapoor Engineer schnitzt eine Eule.

Wocklum – Für das Wetter war die Zahl top: 1500 Besucher kamen am Sonntag zur Saisoneröffnung der Luisenhütte. Sie wurden belohnt -  mit viel Programm, einem Mammut und einem witzigen Wettbewerb.

„Der geneigte Betrachter sieht: Hier geht es zur Luisenhütte“, sagte Bürgermeister Hubertus Mühling am Sonntag bei der Saisoneröffnung des Museumsensembles. Das neue Mammut an der Abzweigung zur Wocklumer Allee ist nun wirklich nicht zu übersehen. Strahlend weiß leuchtet es, 70 Kilogramm wiegt es. Ein Leichtgewicht für ein Mammut. Drei LED-Solarleuchten rücken es ins rechte Licht. Damit es auch wirklich jeder sieht. 

Zum Auftakt in die neue Saison hatten sich Kreis und Stadt etwas Besonderes ausgedacht. Zur Einweihung des Mammuts, gestaltet von Werner Ahrens, spielte der Musikverein Balve das „Balver Lied“. „Das Mammut ist zum Wahrzeichen der Region geworden, es gehört zur Geschichte und zur Balver Höhle dazu“, betonte Landrat Thomas Gemke unter dem Beifall der Besucher. 

Veranstalter zufrieden

Deren Zahl hielt sich mittags bei bewölktem Himmel und einstelligen Temperaturen noch in Grenzen. Dass am Ende doch 1500 Besucher kamen – „und das trotz des schlechten Wetters“ (Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus beim Märkischen Kreis) – stellte die Verantwortlichen mehr als zufrieden. Es blieb immerhin trocken, die Sonne ließ sich sogar noch blicken. 

Den Besuchern wurde auch viel geboten in sieben Stunden Programm. Vor allem Familien mit Kindern lockte das Museumsfest an. Beeindruckt waren sie von fünf Kinder der Mountainbike-Kids Bikeschule Sauerland, die durchs Gelände sausten. Gießvorführungen waren genauso beliebt wie der Dreikampf bei der Blindverkostung von fünf Bieren. 

„Mit dem Rüssel schnüffeln, dann leicht spülen"

Es galt im Dreikampf zwischen Landrat, Bürgermeister und einem engagierten Besucher, Wilhelm Tusch aus Blintrop, den Mann mit dem besten Geschmack zu finden. Aus der Waldstadtbrauerei Iserlohn musste das Pils, das Sommerbier, das Rauchbier und eins mit irischer Note erraten werden. Dazu kam ein alkoholfreies Bier eines anderen Herstellers. 

Aber Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper stand als Moderatorin hilfreich zur Seite: „Mit dem Rüssel schnüffeln, dann leicht spülen und den Abgang genießen.“ Am Ende wurde Wilhelm Tusch für seinen guten Geschmack geehrt. Belohnt wurde er mit einem Freibier. 

MTB-Kids begeistern

Was geboten wurde, gefiel den Leuten. Christian König aus Beckum sagte: „Ich genieße das Programm.“ Dabei habe er auch schon einige Bekannte getroffen. Er fügte aber hinzu: „Schade, dass diesmal nicht so viel los ist.“ Denn auf dem Platz vor der Luisenhütte drubbelte es sich nur, als die MTB-Kids in Aktion waren. 

Sonst verlief sich das Publikum auf dem Gelände. Einige nahmen am Holz-Workshop teil, andere informierten sich bei einem Imker über die Arbeit seiner Bienen, und viele sahen dem Meister Shapoor Engineer mit der Motorsäge zu, der aus einem Baumstamm eine Eule schnitzte.

Saisoneröffnung an der Luisenhütte: Hier gibt es die Bilder

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare