Vorübergehende Versorgung aus der Glärbach-Quelle

Ruthmecke-Quelle: Vorlagebehälter wird ausgetauscht

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Mit einem Autokran wurde die 7,5 Tonnen schwere und mehr als elf Meter lange Röhre in die vorbereitete Baugrube gehoben.

Volkringhausen – In diesen Tagen fließt aus den Wasserkränen, Schläuchen und Duschen in Volkringhausen ausnahmsweise „Glärbachwasser“. Grund dafür ist eine Baustelle an der „Ruthmecke“-Quelle, die die Menschen in Volkringhausen eigentlich mit Trinkwasser versorgt. So geht es nun weiter.

Ausgetauscht wird der sogenannte Vorlagebehälter. Der im Rathaus für diese Maßnahme zuständige Sachbearbeiter Thomas Hinz teilte auf Anfrage mit, dass es sich bei diesem Behälter um eine etwa 50 Jahre alte Stahlkonstruktion handelt, „die mittlerweile sehr in die Jahre gekommen ist“.

Der schlechte Allgemeinzustand sowie der seit den Anfängen bestehende, mittlerweile aber nicht mehr zulässige Zugang oberhalb der Wasseroberfläche seien letztlich ausschlaggebend gewesen, jetzt diesen Austausch vornehmen zu lassen. Als Ersatz angeliefert wurde die in einem Unternehmen bei Freilassing (Bayern) hergestellte 7,5 Tonnen schwere Kunststoffröhre mit einem Schwertransporter.

Der Hygienebereich der Röhre kann von vorne durch eine Tür betreten werden.

Durch das Nadelöhr beim Viadukt an der Glashütte musste der Lastwagen mit einem Spezialauflieger für die 11,50 Meter lange Röhre (Außendurchmesser: 3,20 Meter, Innendurchmesser: 3 Meter) Zentimeter für Zentimeter gelotst werden. Danach setzte der Transport seine Fahrt problemlos bis zur Ruthmecke fort. Abgeladen wurde die Röhre am Donnerstag mit einem Kran, anschließend abgelassen in die dafür vorbereitete Baugrube.

„Diese neue Bauweise ermöglicht jetzt das Betreten von vorne mit eigenem Hygienebereich, und den Zugang zu einer Speicherkammer, in der auch ein Fenster eingelassen ist“, erklärte Thomas Hinz die Neuerung. Das Intervall der Reinigung kann damit auf nur noch eine pro Jahr erhöht werden. Noch etwa zwei Wochen werden für die abschließenden Arbeiten an dieser Baustelle mit Anschlüssen, Verfüllen und Verdichten veranschlagt.

Bis dahin wird Volkringhausen noch mit „Glärbachwasser“ versorgt, dessen Härtegrad mit „weich“ bezeichnet wird. Darauf sollte bei der Nutzung von Wasch- und Reinigungsmitteln geachtet werden.

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