Roter Teppich für Heinz Schulte und Christoph Haarmann

BALVE/GARBECK ▪ Seit der Dreikönigsfeier ist bekannt, dass sich Heinz Schulte aus seinem Amt als Ortsvorsteher von Garbeck verabschiedet. Bei der Ratssitzung am Mittwochabend bekam er von Bürgermeister Hubertus Mühling nun seine Entlassungsurkunde. Anschließend wurde Schultes Nachfolger Christoph Haarmann vereidigt.

Mühling betonte, dass es ihm ein persönliches Anliegen sei, Heinz Schulte Dank zu sagen. „Es geht eine Ära zu Ende. Die Zeit von 1989 bis heute trägt den Namen ‚Heinz Schulte‘“, sagte er. Viele Jugendliche würden ihren Heimatort nur mit Schulte als Ortsvorsteher kennen. Der „dienstälteste Ortsvorsteher“ sei mit seiner ruhigen und sachlichen Art immer ein „ausgleichender Pol“ gewesen. Er habe die Geschicke seines Ortes geprägt und mitgestaltet, so der Erste Bürger. Nicht zuletzt hätten die Verschönerungsarbeiten für die Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ viel bewegt.

In der Mitte des Rates unterschrieben Schulte und Mühling die Entlassungsurkunde. Die Mitglieder zollten dem scheidende Ortsvorsteher mit reichlich Applaus Dank und Anerkennung. Blumen gab es von der CDU-Fraktion, einen weiteren Strauß von der Stadt für Magda Schulte.

Heinz Schulte betonte: „Was ich gemacht habe, habe ich immer gerne gemacht.“ Amtsmüde sei er nicht gewesen, aber es sei an der Zeit gewesen, das Amt in jüngere Hände zu geben.

Einstimmig wählte der Rat anschließend Christoph Haarmann zum neuen Garbecker Ortsvorsteher. Mühling mit einem Augenzwinkern: „22 Jahre sind zu toppen.“ Nach seiner Vereidigung und der Unterzeichnung der Ernennungsurkunde sagte Haarmann: „Ich bin Garbecker durch und durch. Ich übernehme das Amt gerne.“

Nach der Sitzung wartete vor dem Rathaus noch eine große Überraschung auf Heinz Schulte und Christoph Haarmann. Die Vertreter der Garbecker Vereine und Verbände hatten dort für die beiden den roten Teppich ausgerollt. Mit einem Gläschen Sekt wurde auf zurückliegende Zeiten und die Zukunft angestoßen.

Nach dem Empfang wurden die Männer wie bei einem wichtigen Staatsbesuch in schwarzen Limousinen, bewacht von Bodyguards und eskortiert von der Feuerwehr, zur Gaststätte Syre gebracht. Viele Garbecker säumten dort die Straße. Als die mit Garbecker Fähnchen geschmückten Wagen vorfuhren, spielte der Musikverein Amicitia ein Ständchen, der Mädchenchor Cantata sang ein Begrüßungslied. ▪ acn

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