Rolle der Räubertochter wird doppelt besetzt

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Regisseur Tobias Brömme (Mitte) hat die Hauptrollen für das Stück „Ronja Räubertochter“ vergeben: Als Ronja werden abwechselnd Lisa Böhlefeld (l.) und Julia Schlebrowski (r.) zu sehen sein, als Birk werden ab 7. Mai Tobias Jönzen (2.v.l.) und Dennis Traud (2.v.r) auf der Höhlenbühne stehen. ▪

BALVE ▪ Die Rollenbesetzung für das Märchen Ronja Räubertochter, das die Festspiele Balver Höhle im Frühjahr 2011 in der Balver Höhle präsentieren werden, steht fest. Am Montagabend gab Regisseur Tobias Brömme die Verteilung der Rollen im Rahmen der Probe bekannt.

Die 18-jährige Lisa Böhlefeld aus Volkringhausen und die 17-jährige Julia Schlebrowski aus Menden schlüpfen in die doppelt besetzte Rolle der Ronja. Die Balver Tobias Jönzen (18) und Dennis Traud (16) spielen Ronjas Freund Birk. In weiteren Hauptrollen werden unter anderen Frank Butterweck als Räuberhauptmann Mattis, Michaela Butterweck und Chris Perschke als seine Frau Lovis, Detlef Becker als Birks Vater Borka, Stefani Schulte und Jeannette Borthwick-Schwalke als Borkas Frau Undis, Klaus Lücke als Glatzen-Per und Josef Bertsch als Klein-Klipp zu sehen sein. Die Rolle des Erzählers übernehmen im Wechsel Felix Butterweck und Daniel Cairns.

„Die Rollen zu besetzen, war nicht sehr schwer“, erklärte Tobias Brömme nach der Bekanntgabe. Er habe bei den Proben schnell feststellen können, wer für welche Figur geignet sei. Nur für den Part der Ronja habe er mit den interessierten Mädchen eine Sonderprobe veranlasst, die ihm in der vergangenen Woche eine Entscheidungshilfe gewesen sei.

Während Julia Schlebrowski bereits Erfahrungen mit einer Hauptrolle in großen Festspielproduktionen hat – sie spielte beispielsweise vor zwei Jahren die Hauptrolle in der Inszenierung „Der kleine Muck“ – ist dies für die Gymnasiastin Lisa Böhlefeld eine neue und spannende Herausforderung. Tobias Jönzen und Dennis Traud haben bei den Festspielen Balver Höhle ebenfalls schon schauspielerische Erfahrungen gesammelt. Gemeinsam mit den Räuberbanden, Rumpelwichten, Graugnomen, Unterirdischen, Druden, mit Pelle und dem kleinen Fuchs werden sie der Inszenierung als Birk ein Gesicht verleihen und bei den 18 Aufführungen vom 7. Mai bis 12. Juni bestimmt für reichlich Spannung im Mattiswald sorgen.

Als Statisten werden weiterhin noch einige Frauen und Männer gesucht, die eine Rolle als Räuber übernehmen möchten. Die Proben für die Statisten beginnen im Februar. Dabei werden Tänze und Gesänge einstudiert. Interessierte können mit dem Regisseur über das Büro der Festspiele (Tel. 0 23 75/10 30) Kontakt aufnehmen. ▪ paul

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