Rohrbruch schleunigst behoben

Rainer Prumbaum vom Wasserbeschaffungsverband LA behebt einen Rohrbruch im Bereich Diekenbruch. - Foto: Kolossa

LANGENHOLTHAUSEN -   Wasser aus den Langenholthausener Hähnen hat den Härtegrad 2 und hat einen Nitratgehalt von 3,1 Milligramm pro Liter. Paul-Martin Perschke, Vorsteher des Wasserbeschaffungsverbandes Langenholthausen, sagte: „Der Grenzwert liegt bei 50 Milligramm je Liter.“ Gemessen wird der Nitratwert bei jeder großen Prüfung, die einmal jährlich vorgeschrieben ist; zudem finden alle drei Monate Untersuchungen statt.

Damit im Bereich Diekenbruch alles wieder läuft, musste Prumbaum jetzt mit schwerem Gerät anrücken – wegen eines Rohrbruchs. Die defekte Stelle musste ausgebaggert werden, um das lecke Hausleitungsstück zu erneuern. Auch der Hydrant wurde ausgetauscht, ein Exemplar, wie der Fachmann sagt, von 1948. Nach nur zweieinhalb Stunden wurde die Baustelle wieder verschlossen.

Zu den Aufgaben des Verbandes gehört auch, alle zwei Jahre eine öffentliche Begehung durchzuführen, um den Zustand der Anlagen zur Wasseraufbereitung zu überprüfen. Zuletzt fand diese im August 2012 statt.

Im nächsten Jahr wird die Tür vom Sammelbehälter an der Schlade wieder geöffnet. In diesem befinden sich 40 Kubikmeter Wasser, den Zulauf gibt es vom Mischbehälter. Das dort ankommende Nass wird mit Reinigungsfilter und UV-Bestrahlung aufbereitet sowie einer einmal im Monat vorzunehmenden Chloreinheit. Gepumpt wird das Nass zum Hochbehälter an der Lohstraße. In zwei Kammern werden jeweils 60 Kubikmeter vorgehalten. Dazu kommen 40 Kubikmeter Löschwasserreserve.

Im Mischbehälter in der Linnempke läuft der Inhalt von drei Schürfquellen und zwei Tiefenbohrungsquellen zusammen. Perschke: „300 Kubikmeter kommen am Tag zusammen.“ In Langenholthausen werden täglich 120 bis 150 Kubikmeter Wasser verbraucht. Drei Kilometer lang ist das Netz der Zulaufleitungen, etwa 9,5 Kilometer beträgt die Länge der Rohrnetzleitungen.

Von Julius Kolossa

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