Riesenzeltlager wie in der Steinzeit

Mit Fackeln und Banner zogen die Jugendlichen zum Pfingstgottesdienst. - Fotos: pr

LANGENHOLTHAUSEN -   350 Malteser-Jugendliche haben sich einem „verrückten Zeitmaschinenexperiment“ gestellt, wie sie selbst sagen. Sie hätten sich bei ihrem Pfingst-Zeltlager wie Mitglieder der Comic-Familie Feuerstein gefühlt. Doch am Ende zogen sie eine in allen Punkten gute Bilanz, betonen sie in einer Pressemitteilung.

Aus 17 Malteser-Gliederungen stammten die Teilnehmer, die in 50 Zelten und Jurten quartierten. Steinzeit-Spiele am Freitagabend, eine Zeltdisco zum Abschluss am Sonntag und vieles mehr hatten sie in Langenholthausen – hinter der Schützenhalle – erlebt. In der Zeit dazwischen wurde eine Lager-Olympiade abgehalten. Eine Gruppe aus Büren holte sich dabei den Sieg. Sie nahm von Vorjahressieger aus Lippstadt den Wimpel entgegen. Bereits zum zweiten Mal auf Rang zwei landete das Team aus Hövelhof. Lippstadt landete in diesem Jahr auf Rang drei.

Drei Küchenteams zauberten das Essen auf den Tisch: Von Nudeln mit Bolognese-Sauce bis hin zum stilechten Burger.

Wegen des unsicheren Wetters war am Samstag der Lagergottesdienst in die Kirche verlegt worden, mit ihren Bannern und Fackeln zogen die Jugendlichen durch das Dorf dorthin. Bei der Pfingstmesse mit Malteser-Diözesanjugendseelsorger Norbert Scheckel und dem Balver Pfarrer Andreas Schulte feierten die Jugendlichen den Geburtstag der Kirche. Diözesanleiter Dr. Wolf Börries van Lengerich lobte sie für ihr Engagement. Zugleich berief er einige neue Gruppenleiter in ihr Amt.

Dass die Malteser Jugend sich „gut benommen“ hat und gern nach Langenholthausen wiederkommen darf, bewies die Aktion der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hatten extra ihre große Drehleiter aufgefahren, damit die Malteser aus luftiger Höhe ein Gruppenbild zum Abschluss machen konnten.

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