Neues Fahrzeug für Balve

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Offizielle Schlüsselübergabe: Heiner Tillmann, Rupert Hedsick, Thomas Gemke und Ralf Bonert (von links) vor dem neuen Krankentransportwagen für die Rettungswache Balve, der seit dem 20. August im Einsatz ist. ▪

BALVE ▪ Landrat Thomas Gemke übergab am Freitag nicht nur offiziell den Schlüssel für einen neuen Krankentransportwagen für die Rettungswache Balve, sondern gleichzeitig auch ein Bekenntnis zum Standort: „Sie bleibt dauerhaft erhalten.“

Zwölf Rettungsassistenten versehen hier ihren Dienst und besetzen 24 Stunden am Tag neben dem Rettungstransportwagen auch von 14 bis 22 Uhr den Krankentransportwagen. Der „Neue“ ist ein Mercedes-Sprinter 316 CDI, der von der Firma Hospimobil in Aurich ausgebaut wurde. Etwa 110 000 Euro betragen die Anschaffungskosten – ohne medizinische und technische Ausstattung. Dieses Equipment muss unabhängig vom Fahrzeug beschafft werden. Alle Kosten trägt der Kreis, refinanziert werden diese von den Krankenkassen.

Rupert Heidsick, Leiter der Rettungswache, und sein Stellvertreter Heiner Tillmann stellten das Fahrzeug, das sich seit dem 20. August in Balve befindet, auch Ralf Bohnert, Fachdienst Regiebetrieb Rettungsdienst vom Märkischen Kreis vor. Es enthält eine Schaufeltrage, eine Vakuum-Matratze, eine Fahrtrage, einen Tragestuhl mit Lift sowie eine Absaugpumpe und ein Beatmungsgerät. „Alle bei einem Einsatz ermittelten Daten werden direkt an das Krankenhaus übermittelt“, stellte Heidsick eine weitere Neuerung vor.

Erforderlich war die Neuanschaffung, weil der alte Krankentransportwagen nicht mehr den Anforderungen genügt hatte. „Sieben Jahre war er alt und 150 000 Kilometer gelaufen“, so der Rettungswachenleiter. Inzwischen steht das alte Fahrzeug in Halver und wartet darauf, bewertet und in das Versteigerungsportal VEWEG gestellt zu werden. Hier landen früher oder später alle Behördenfahrzeuge, um eventuell als Investitionsgrundlage eine neue Verwendung zu finden.

In Balve ist der Fahrzeugpark offiziell wieder komplett. Zwei Rettungsassistenten werden jeweils zu etwa 623 Einsätzen im Jahr ausrücken. Thomas Gemke: „Vorgesehen ist, dass in 90 Prozent das Fahrzeug in zwölf Minuten vor Ort sein soll.“ ▪ jk

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