Rettungspunkte in Balve für schnelle Hilfe

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Rettungspunkte sollen künftig dafür sorgen, dass bei Unfällen Hilfe noch schneller an den jeweiligen Stellen eintrifft. Das für Balve neue System stellten jetzt Touristikerin Anna Schulte, Stefan Köster, Frank Busche, Frank Wassmuth, Johannes Schwartpaul und Michael Bathe von der Stadt Balve vor.

Balve - Schnelle Hilfe bei Unfällen auf Wanderungen oder Radtouren erfolgt in der Hönnestadt jetzt noch besser und einfacher – Rettungspunkte machen es möglich, die an mehr als 80 Wanderschildern im Stadtgebiet angebracht worden sind.

Vorgestellt wurde das von der Stadt Balve, dem Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) und dem Naturpark Sauerland-Rothaargebirge gemeinsam umgesetzte Projekt jetzt am SGV-Wanderheim. 

„Ein einfacher Schritt für mehr Sicherheit“, sagte Frank Wassmuth, Vorsitzender der Balver SGV-Abteilung zu den quadratischen Rettungspunkt-Schildern, die in grüner Schrift auf weißem Hintergrund erkennbar sind. Stolz ist er auf die Mountainbike-Gruppe um Frank Köster und den Wegewart Johannes Schwartpaul, die an einem Wochenende die Schilder anschraubten. Dafür musste einiges an Strecke gemacht werden, betreut der SGV Balve im Stadtgebiet doch mehr als 80 Kilometer Wanderwege. Die Stadt Balve leistete dazu einen finanziellen Beitrag in Höhe von 500 Euro. 

System ist "einfach und sicher"

Frank Busche, Leiter der Feuerwehr, wies auf die selbst erklärende Nutzung hin: Zunächst den Notruf 112 wählen, dann die jedem Rettungspunk zugewiesene Koordinate angeben. „Der Hochsauerlandkreis, der Kreis Olpe und der Märkische Kreis haben ein einheitliches System“, stellte er dar, dass dieses „einfach und sicher“ sei, und auch einen Wiedererkennungseffekt habe. Die jeweiligen Koordinaten sind dabei in einer vom Naturpark Sauerland-Rothaargebirge zusammengestellten Datenbank für die Standorte hinterlegt und auch bei der Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises in Lüdenscheid bekannt. 

Die Idee zur Umsetzung dieser Rettungspunkte, die es in vielen anderen Kreiskommunen bereits gibt, als Beitrag für mehr Sicherheit im Wald, hatte die SGV-Abteilung, die dieses System im Hochsauerlandkreis kennenlernte.

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