Renovierung für gut 300.000 Euro: Das wird in der Beckumer Kirche gemacht

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Die St.-Nikolaus-Kirche in Beckum wurde zuletzt vor rund 30 Jahren renoviert. Nun sollen unter anderem Elektrik und Beleuchtung erneuert werden.

Beckum - Mit einem Eimer Farbe ist es nicht getan, um die St.-Nikolaus-Kirche in Beckum rund 30 Jahre nach der bislang letzten Renovierung wieder zu verschönern.

Vielmehr sind inzwischen so viele Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten vorzunehmen, dass diese mit 311 000 Euro veranschlagt werden. 

Kirchenvorstand Christian König gab am Sonntag vor 40 Gemeindemitgliedern einen Überblick über die anstehenden Arbeiten, die von einem Architekturbüro geplant wurden. „Wir wollen keinen Luxus, sondern nur das sanieren, was auch saniert werden muss“, sagte König. 

Mehr Platz an Altar und Taufbecken

Dazu gehört, dass mehr Platz um den Altar und das Taufbecken geschaffen werden soll. Eine Stufe und die beiden letzten Bankreihen müssen dafür weichen. Der Ambo wird überarbeitet und soll anschließend beweglich sein, um für Veranstaltungen wie dem Kirchenkonzert versetzt werden zu können. 

Erneuert wird auch der Steinboden im Mittelgang, ebenso die Weihwasserbecken am Eingang. Gestrichen werden die Decke und die Ornamente, modernisiert die 40 Jahre alten elektrischen Leitungen. Zu diesem Maßnahmenpaket gehören auch der Austausch der Leuchtstoffröhren durch LED-Lampen, eine neue Liedanzeige sowie die Erneuerung der Altarbeleuchtung. 

Kreuzweg wird aufgearbeitet

Und dann ist da noch der Kreuzweg, von dem sich die Gemeinde gedanklich eigentlich schon verabschiedet hatte. „Seit zwei Monaten wissen wir aber, dass dieser von einem bekannten Kirchenkünstler gemalt worden ist“, sagte König. „Das bedeutet für uns, dass dieser Kreuzweg wertvoll ist und deshalb aufgearbeitet werden soll.“ 

Überarbeitet werden sollen auch das Dach und der Glockenstuhl aus Holz, außerdem die Treppen am Haupteingang und vor der Sakristei. Die Schäden am Putz und zwischen den Fugen sind inzwischen nicht mehr zu übersehen. 

180.000-Euro-Zuschuss aus Paderborn

Die Arbeiten werden vom Erzbischöflichen Generalvikariat aus Paderborn mit 180 000 Euro bezuschusst. Den Eigenanteil von rund 130 000 Euro möchte die Gemeinde aus Rücklagen decken. Christian König ist sich der durchaus „sportlichen Zeitplanung“ bewusst, denn diese sieht den Beginn der Arbeiten für September vor. 

Ziel ist es, bereits Weihnachten wieder in der Kirche zu feiern. Bis dahin finden alle Messfeiern und sonstige kirchliche Veranstaltungen im Integrationszentrum statt.

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