Investitionen in Reitturnier

1,5 Millionen Euro für das Optimum

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Die Nachwuchsreiter verbuchten im vergangenen Jahr zahlreiche Erfolge. Barbara Gräfin von Brühl ehrte die jungen Sportler während der Jahreshauptversammlung.

Balve - Ich habe ein gutes Team an meiner Seite“, stellte Barbara Gräfin von Brühl fest. Seit acht Jahren kann sich die Vorsitzende des Reitvereins Balve auf rat- und tatkräftige Vorstandsmitglieder verlassen. Bei diesen bedankte sie sich während der Jahreshauptversammlung am Freitag. Auch die Aktiven, die das Casino mit einer Außen-empore aufwerten, vergaß die Vorsitzende nicht.

Zudem lobte sie die Einrichtung des Schulungsraum, der mit einem Simulationspferd bestückt werden soll. Anhand dieses Gerätes können Reiter ihren Sitz mit Hilfe von Kameraaufzeichnungen verbessern, außerdem können Menschen mit Behinderungen ein Gefühl für die Bewegung auf dem Pferd entwickeln.

Investiert hat der Verein im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 100 000 Euro. Unter anderem in den Dressur-Abreiteplatz, die Plaza, den VIP-Bereich, und in die Fenster der Reithalle. Auf die Anlage, aber auch darauf, jährlich zwei große Turniere auszurichten, ist der Reiterverein stolz. Immerhin werde für das vom 7. bis 10. Mai stattfindende Longines Balve Optimum ein Etat in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen, erklärte die Vorsitzende. Circa 800 000 Euro würden in der Region ausgegeben, etwa in Hotels oder bei Caterern.

Der stellvertretende Vorsitzende Matthias Camminady stellte den Ablauf der Großveranstaltung vor. 2020 solle der Dressursport im Mittelpunkt stehen, aber auch die Shownacht, und die Wettbewerbe für Amateure und Youngster seien wichtiger Bestandteil der Veranstaltung. Erstmals soll es eine internationale Pony-Prüfung geben. „Neu ist auch, dass die Austeller keine Plastiktüten mehr anbieten werden“, so Camminady. „Und neu ist auch, dass die VIP-Karten nur noch digital erhältlich sind.“ Im kommenden Jahr werde zudem eine neue Deutsche Meisterschaft der U25-Serie die Veranstaltung bereichern.

Zufrieden ist der Verein nicht nur mit der Gesamtsituation, sondern auch mit der Vorsitzenden Barbara Gräfin von Brühl. „Sie sind eine mehr als würdige Nachfolgerin ihres Vaters“, bestätigte ihr Matthias Camminady unter dem Beifall der Mitglieder. Nachdem ihr Vater, Dieter Graf von Landsberg-Velen, vor acht Jahren verstarb, übernahm seine Tochter, Barbara Gräfin von Brühl, den Vorsitz. Einstimmig wurde sie für weitere vier Jahre bestätigt.

Ebenso bleibt der weitere stellvertretende Vorsitzende Kai vom Lehn im Amt. Das gilt auch für Geschäftsführerin Heike Ludwig. Bestätigt wurde das weitere Vorstandsmitglied Stefanie Rüschenbaum. Neu dabei ist Lisa Dippong für Michael Bodenröder.

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