Auch nach den Ferien

Realschule Balve ist weiterhin auf Distanzunterricht eingestellt

In die Balver Realschule kommen in diesem Jahr keine Schüler mehr. Weiter geht es frühestens am 10. Januar.
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In die Balver Realschule kommen in diesem Jahr keine Schüler mehr. Weiter geht es frühestens am 10. Januar.

Die letzte Schulwoche an der Realschule Balve verlief reibungslos: sowohl der Unterricht auf Distanz, als auch in Präsenzform habe Schulleitung und Kollegium nicht vor Probleme gestellt. Dieses Fazit zog Schulleiterin Nina Fröhling am Freitag im Gespräch mit der Redaktion.

„Die Schüler in den neun Klassen der Jahrgänge 5 bis 7 kamen überwiegend zu ihren Klassenarbeiten in die Schule – sehr viele sind von ihren Eltern danach abgemeldet worden. Dann fand der Unterricht auf Distanz über unsere schuleigene Internetplattform statt“, so Fröhling.

Hier werden die Aufgaben nach Jahrgangsstufe abgearbeitet: „Ideal wäre es, wenn dieses nach Stundenplan geschehen würde.“ Solch ein Rhythmus wäre wünschenswert, aber nicht immer zu erwarten, daher wurde vereinbart, dass die Ergebnisse der Aufgaben zu bestimmten Zeiten vorliegen müssen.

In einer Klasse waren alle Schüler abgemeldet

„Ein leerer Schulhof wirkt außerhalb der Ferien befremdlich“, erzählte Fröhling, dass über die Woche hinweg immer mehr Schüler vom Präsenzunterricht abgemeldet wurden. In einer Klasse seien alle Schüler abgemeldet worden, in einer anderen nur noch zwei Schüler anwesend gewesen. Dann gelte es, Unterricht zusammenzulegen. An unpünktlichen Schülern liegt es dabei nicht: „Unsere Schüler sind in dieser Woche und auch davor immer nach Fahrplan von Bus und Bahn erschienen.“

In diesem Jahr kommen nun keine Schüler mehr in die Realschule, denn das Betreuungsangebot für die Tage 21. und 22. Dezember, wurde von den Eltern nicht nachgefragt. Ursprünglich sollte auch an diesen Tagen noch unterrichtet werden, coronabedingt lässt die Landesregierung die Ferien jedoch eher beginnen.

Frei bis zum 10. Januar

„Jetzt haben wir frei bis zum 10. Januar“, so Nina Fröhling. „Und danach sind wir auch weiterhin auf Distanzunterricht eingestellt.“ Wünschenswert sei – sollte es tatsächlich so kommen –, dass die Kommunikation des Schulministeriums mit den Schulen zügiger erfolge: „Bitte nicht wieder von Freitag auf Montag, denn wir brauchen einen Vorlauf von zwei Tagen, um die Schüler zu informieren.“

Balves Realschulleiterin blickt insgesamt auf ein Jahr zurück, das voller Herausforderungen steckte und das allen Lehrern in Balve immer wieder flexible Lösungen abverlangte. „Es hat uns aber auch vorangebracht in flexibler Unterrichtsgestaltung, sodass wir nun für alle Eventualitäten gerüstet sind.“ 2020 habe aber auch gezeigt, dass das Kollegium als Team funktioniere: „Ich habe festgestellt, dass der Zusammenhalt über alle Maßen gefördert wurde.“

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