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Flashmob in Corona-Zeiten: Realschüler und Lehrer produzieren besonderes Tanzvideo

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Eine Sequenz aus dem fast dreieinhalb-minütigen Video: Die Realschüler tanzten allein, mit ihren Eltern, Geschwistern, oder auch mit tierischer Unterstützung.

Besondere Aktion an der Städtischen Realschule Balve: Lehrer Thomas Frerich und 110 Schüler haben einen Tanz-Flashmob auf die Beine gestellt - in Corona-Zeiten natürlich per Video. Das Ergebnis ist jetzt online und begeistert nicht nur die Schulleiterin.

Balve – „Was haben wir für ein Glück, solche Schüler zu haben“, stellt Balves Realschul-Rektorin Nina Fröhling 110 Mädchen und Jungen ihrer Schule ein gutes Zeugnis aus. Diese Schüler – vorwiegend aus den jüngeren Jahrgängen – machten mit bei einer in den Osterferien von Physik- und Musiklehrer Thomas Frerich ausgedachten Aktion: einem Tanz-Flashmob zu den Klängen eines langsamen Walzers im Dreiviertel-Takt. 

Das fertige, fast dreieinhalb Minuten lange Video steht seit dieser Woche auf der Facebook-Seite der Realschule – und wurde bereits etliche Male angeschaut. „Das Ziel des Initiators war es, 100 Tänzer zu gewinnen. Deshalb wurde vorher Werbung gemacht“, sagt Fröhling im Gespräch mit der Redaktion.

Schüler, Geschwister und Eltern tanzen durch Kinderzimmer, Wohnzimmer und Garten

Dass am Ende 110 Realschüler mit Geschwistern und Eltern durch das Kinderzimmer, das Wohnzimmer und den Garten unter den Blicken des Familienhundes tanzten, war ein großer Erfolg. Der Abschlussjahrgang tanzte sogar auf dem Schulhof. 

Lehrer Thomas Frerich hatte nicht nur die Idee zu dieser besonderen Aktion, er arrangierte auch das Klavierlied „The river flows in you“ in einen langsamen Walzer und schnitt aus den von den Schülern zugeschickten Sequenzen das Video. 

Video soll während der Corona-Pandemie Hoffnung machen

„Das ist total klasse“, lobt die Schulleiterin, die gerührt war von den Darbietungen der Schüler. „Dieses Video macht Hoffnung“, sagt Fröhling mit Blick auf die Corona-Pandemie. 

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Deshalb verfasste die Schulleiterin auch eine Einleitung, in der sie schrieb: „Wir sind traurig. Weil das Leben so anders geworden ist. Trotzdem lassen wir den Kopf nicht hängen und machen das Beste aus der Situation. Wir machen Dinge, die wir vorher nie freiwillig getan hätten. Wir tanzen unsere Sorgen weg. Wir tanzen mit Mama oder Papa im Kinderzimmer, auf der Terrasse und auf der Wiese. Tanzen hilft.“ Sie dankte auch dem Lehrer für „diese Inspiration, das Durchhaltevermögen und die Umsetzung“.

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