Bislang keine Testverweigerer

Realschule Balve: „Entspannte“ erste Woche nach den Ferien

Rektorin Nina Fröhling ist mit den ersten Schultagen nach den Ferien zufrieden.
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Rektorin Nina Fröhling ist mit den ersten Schultagen nach den Ferien zufrieden.

Vergleichsweise „entspannt“ verlief bislang die erste Schulwoche nach den Osterferien in der städtischen Realschule Balve, wie Rektorin Nina Fröhling auf Anfrage der Redaktion sagte.

„Wir haben inzwischen schon viele Erfahrungen sammeln können mit Wechsel- und Distanzunterricht in der Corona-Pandemie“, so Fröhling. Jetzt sei also wieder der Abschlussjahrgang (58 Schüler der Klassen 10a und 10b) vor Ort, während die Jahrgänge fünf bis neun ausschließlich auf Distanz unterrichtet werden.

„Diese Lösung, die im Märkischen Kreis mindestens noch in der nächsten Woche weiter so praktiziert wird, ist für alle besser und sicherer, wenn wir die weitere Ausbreitung des Corona-Virus verhindern wollen – ob diese Lösung aber auch für Bildungserfolge besser ist, lasse ich dahingestellt“, sagte die Schulleiterin. Fröhling und ihr Kollegium passen sich der Situation an, versuchen, den Schülern den Unterrichtsstoff online beizubringen, beziehungsweise den Schulabgängern im wechselnden Präsenzunterricht.

Bislang noch keine positiven Testergebnisse

Hier kann sie für die erste Woche schon Erfreuliches berichten: „Den Corona-Schnelltests hat sich kein Schüler verweigert, alle sind ihrer Testpflicht nachgekommen.“ So durften alle Schüler des Abschlussjahrgangs am Präsenzunterricht teilnehmen, denn alle Testergebnisse fielen negativ aus. Die jetzt in der Realschule genutzten Selbsttests seien aufwendiger zu händeln, weil hier eine Pufferlösung zum Einsatz kommt. Dafür dürfen sich mit diesen nun aber auch die Lehrer selbst testen. Dafür wurde eine eigene Lehrer-Teststation in der Realschule eingerichtet. Und auch hier fielen bislang alle Ergebnisse negativ aus.

Distanzunterricht: Landrat Marco Voge zufrieden

Weil die Sieben-Tages-Inzidenz im Märkischen Kreis weiterhin deutlich über der 200er-Marke liegt, findet mit Ausnahme der Abschlussklassen auch in der kommenden Woche Distanzunterricht statt. Diese Regelung der Landesregierung, die nun für die kommenden Wochen in allen Kommunen mit einer hohen Inzidenz von mehr als 200 gilt, begrüßt Landrat Marco Voge (CDU). „Die Rückkehr zum Wechselunterricht wäre in Anbetracht der aktuellen Infektionszahlen in unserem Kreis das falsche Signal. Genau das haben wir dem NRW-Gesundheitsministerium auch mitgeteilt. Deshalb sind wir zufrieden, dass nun Planungssicherheit für die Schulen, die Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Kinder besteht“, so Voge. Aufgrund des weiterhin diffusen Infektionsgeschehens, hatte der Kreis dem NRW-Gesundheitsministerium schon frühzeitig mitgeteilt, den Distanzunterricht an den Schulen fortsetzen zu wollen. Dies ist nun möglich.

Sehr zur Erleichterung der Schulleiterin der Realschule: „Man fühlt sich bedeutend sicherer, wenn Lehrer und Schüler negativ getestet sind.“ Allerdings sei für Nina Fröhling nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum für Lehrer der weiterführenden Schulen noch immer kein Impfangebot gemacht wird.

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