Realschule Balve: Digitale Zukunft beginnt in Klasse 7

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Nina Fröhling und Thomas Münch stellten den Ausschussmitgliedern die Digitalisierung in der Realschule vor.

Balve - Der Weg in die digitale Zukunft beginnt in der Realschule in der 7. Klasse. Dort bekommt jeder Schüler ein Tablet, auf dem die Ergebnisse des Unterrichts festgehalten werden, aber auch digitale Lernbücher und der Stundenplan zu finden sind.

Thomas Münch, stellvertretender Schulleiter und Informatiklehrer, stellte das Konzept am Mittwoch in der Sitzung des Ausschusses Schule, Kultur, Soziales, Sport vor. Dafür wurde die Sitzung vom Rathaus in die Schule verlegt. 

Whiteboards in allen Klassenräumen 

Der Pädagoge kam fast ins Schwärmen, als er erzählte, dass jetzt alle 16 Klassen- und Fachräume über Whiteboards verfügen, fünf Lehrernotebooks zur Verfügung stehen, die Schule eine fast 100-prozentige W-Lan-Abdeckung verzeichnet, komplett über Kabel vernetzt ist, jeder Lehrer ein eigenes Tablet bekommt und ein 3-D-Drucker den Unterricht bereichert. 

All dies sei wichtig für den Weg in die digitale Welt – obwohl nicht alles perfekt ist an dieser weiterführenden Schule am Krumpaul. Die Desktoprechner seien aus dem Jahr 2013: „Steinzeit“, sagte dazu Thomas Münch. Doch auch damit werde das Beste gemacht, um die Schüler fit zu machen für ein Berufsleben, in dem technische Fähigkeiten gefragter sind denn je. 

„Die Zeit des Großen Brockhaus ist vorbei“, sagte Nina Fröhling, Schulleiterin. „Dieses Lexikon braucht keiner mehr. Jetzt ist alles digital.“ An dieser Entwicklung führe kein Weg mehr im Unterricht vorbei, wobei die Schulleiterin betonte: „Die Technik ist der Pädagogik aber untergeordnet.“ 

Schulverwaltung auf Technik umgestellt

Digitale Lernbücher helfen beim entdeckenden Lernen sowie digitale Klassenbücher und eine ganz auf Technik umgestellte Schulverwaltung. „Aber ganz ohne Bücher geht es doch nicht“, stellte die Schulleitung die Zukunft dar. 

Dafür waren bei den Ausschussmitgliedern die Handys bei diesem Vortrag gefragt, als ein QR-Code eingescannt wurde, mit dem die Meinung über die Digitalisierung der Schule abgefragt wurde. Zwar machten nicht alle mit, aber doch war die große Mehrheit dafür.

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